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	<title>IdefixOnTour &#187; Red Centre</title>
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	<description>Travels through Australia and Africa</description>
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		<title>Alice Springs und die East Mac&#8217;s</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 05:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australia]]></category>
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		<category><![CDATA[Red Centre]]></category>

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		<description><![CDATA[Alice Springs gefiel uns sehr gut. Die Stadt ist klein, hat ein schönes, belebtes Zentrum mit guten Einkaufsmöglichkeiten und netten Strassencafes. Für uns jedoch war der Höhepunkt von Alice Springs der Desert-Park. Der Park ist schön angelegt und stellt die Tier- und Pflanzenwelt des roten Centers vor. Es gibt herrliche Vogelvollieren, wo man teilweise hineingehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alice Springs gefiel uns sehr gut. Die Stadt ist klein, hat ein schönes, belebtes<br />
Zentrum mit guten Einkaufsmöglichkeiten und netten Strassencafes.</p>
<p><span id="more-182"></span></p>
<p>Für uns jedoch war der Höhepunkt von Alice Springs der Desert-Park. Der Park ist schön<br />
angelegt und stellt die Tier- und Pflanzenwelt des roten Centers vor. Es gibt<br />
herrliche Vogelvollieren, wo man teilweise hineingehen darf und so kamen wir den<br />
Vögeln sehr nahe. Am Nachmittag gab es eine Raubvogelvorstellung mit Raubvögeln vom<br />
Park, aber auch mit wildlebenden Vögeln, die einfach mit an der Show teilhaben und<br />
gefüttert werden wollten. Das tollste war, als einer der grossen Raubvögel, ein Emuei<br />
mit einem Stein öffnete. Diese Raubvögel tun dies auch in der Wildnis.</p>
<p>Der Park bot uns eine gute Gelegenheit viele Tiere zu sehen, die wir in der Wildnis<br />
noch nicht gesehen oder auch schlicht nicht sehen wollen (damit meine ich bspw.<br />
verschiedene giftige Schlangenarten). Bis jetzt haben wir in der Wildnis erst<br />
zwei Schlangen, dafür schön grosse, gesehen.</p>
<p>Es war gut, dass uns Alice so gut gefiel, denn der Ersatz des Radiators brauchte<br />
wiederum Geduld und viel Zeit. Dieses Mal lag es an der Post. Unsere Ersatzteile, die<br />
wir in Europa bestellten, brauchten enorm viel Zeit, bis sie endlich ankamen. Sogar<br />
die Expresslieferung brauchte Wochen bis sie endlich da war, die Gründe dafür<br />
waren vielfältig.</p>
<p>Idefix ist jetzt gefixt und er hat einen Service sowie zwei neue Pneus (vorne)<br />
bekommen.</p>
<p>Die East Mac Donnells werden uns grossartig in Erinnerung bleiben. In den Parks<br />
hatte es allgemein wenig Besucher und es wurden Campingplätze geboten, welche nur<br />
mit 4 WD zugänglich waren. Diese haben wir jeweils ausgewählt und waren überall,<br />
ausser in Ruby Gap, die einzigen Camper.</p>
<p>In Emily Gap konnten wir Rock Arts anschauen, welche um Caterpillar Dreaming<br />
(von der Raupe zum Schmetterling) handelten. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/08/dsc01535.JPG" alt="dsc01535.JPG" /></p>
<p>Die Rock Art Sites, die wir bis jetzt gesehen haben, waren meiner Meinung nach alle sehr bescheiden. Damit meine ich, dass wir die Bilder teilweise sehr schwierig erkennen konnten.<br />
Auch die Angaben über die Zeichnungen fand ich viel zu knapp. Oft wussten wir<br />
nicht, was alles dargestellt wurde und die Altersangaben waren schlicht für die<br />
&#8220;Füchse&#8221;. Bei Emily Gap waren die Zeichnungen sehr gut zu erkennen, es handelte sich<br />
aber nur um eine Felswand, die man besichtigen konnte. Viele Orte, wo sich Rock<br />
Arts befinden, sind für die Aboriginals heilige Orte und daher überhaupt nicht zugänglich.<br />
Teilweise wurden die Rock Arts leider durch Touristen beschädigt. Bis jetzt<br />
haben wir Rock Arts immer selber besucht und noch an keiner geführten Tour teilgenommen.</p>
<p>In der N&#8217;Dhala Gorge konnten wir uns dafür so richtig ausleben, da man dort ungefähr<br />
5&#8217;900 Petroglyphen auf eigene Faust entdecken kann. Die meisten Petroglyphen wurden<br />
vor ca. 2&#8217;000 Jahren gemacht, einige können aber auch bis 10&#8217;000 Jahre alt sein.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/08/dsc01449.JPG" alt="dsc01449.JPG" /><br />
Die N&#8217;Dhala Gorge hat mir sehr gut gefallen, da wir wegen des uneingeschränkten Zutrittes in der Schlucht, die in Stein gemeisselten Zeichnungen selber finden konnte.</p>
<p>Lange diskutierten wir hin und her, ob wir Ruby Gap überhaupt besuchen sollen oder<br />
ob es besser ist, sofort in den warmen Norden zu reisen. Inzwischen hatten wir die<br />
Kälte schon so satt und sehnten uns nur noch nach warmen Sonnenschein.</p>
<p>Die Ruby Gap wurde 1886 entdeckt und der Entdecker, David Lindsay, glaubte, dass<br />
er im Flussbett Rubinen fand. 1887 waren über 200 Männer in der Gegend, um nach<br />
Rubinen zu suchen. Leider handelte sich bei den Funden nicht um Rubinen, sondern<br />
nur um wertlose Halbedelsteine. Die Endtäuschung dieser Männer muss dazumal<br />
grenzenlos gewesen sein. Diese falschen Rubine können angeblich leicht in Ruby Gap<br />
gefunden werden und da wir von Gemtree bereits wussten, wie sie aussehen, wollten<br />
wir, oder besser gesagt ich auch dort hin. Mein Wunsch wurde von Henk<br />
unterstützt und so machten wir uns nach Ruby Gap auf. Die Anreise zu Ruby Gap<br />
war beschwerlich und für ca. 30 Km brauchten wir 2 Stunden, da die Strasse<br />
eine wirkliche Herausforderung für jeden Fahrer ist.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/08/dsc01463.JPG" alt="dsc01463.JPG" /></p>
<p>Eine Stunde lang fuhren wir, ohne dass wir einem Auto begegneten und so<br />
dachten wir, dass wir wahrscheinlich die einzigen Besucher sein werden. Aber<br />
nein, die Ruby Gap war gut besucht. Es schien, die falschen Rubine zogen<br />
nicht nur uns dort hin. Die Ruby Gap ist, abgesehen von den falschen Rubinen,<br />
die Reise wert. Die Schlucht ist wunderschön. Es gab sogar noch Wasserlöcher<br />
mit etwas Wasser drin und mit einiger Geduld hätte man wahrscheinlich<br />
Wallabies oder Dingos sehen können. Die Halbedelsteine konnten wir tatsächlich<br />
leicht finden. Teilweise glitzert die Oberfläche lila auf und es lagen<br />
unzählige winzige rote Splitter und auch sehr, sehr kleine Steinchen rum.<br />
Nach unserer Suche glaubte ich, dass wir sicher so grosse bzw. kleine<br />
Steinchen wie in Gemtree fanden. Als wir allerdings unsere Beute mit den<br />
gefunden Steinchen aus Gemtree verglichen, war ziemlich schnell klar,<br />
der Fund in Gemtree war viel besser! Henk und ich würden aber sofort wieder<br />
gehen, da es einfach schön war und die Schlucht sehr, sehr viel fürs<br />
Auge zu bieten hatte und besonders schöne Plätze für Bushcamping boten.<br />
Trotz allem Schönen in Ruby Gap, machten wir uns, nach einer kalten Nacht<br />
im Park, Richtung Norden und Sonne auf.</p>
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		<title>In Gemtree auf der Suche nach Edelsteinen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 00:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Red Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen habe ich mich auf den Tag gefreut, wo wir nach Gemtree fahren, um nach Edelsteinen zu suchen. In Gemtree kann man nach Zircons und Garnets (Halbedelstein, der wie ein Rubin aussieht) finden, sofern man eine Tour zu den Gemfields bucht, was wir natürlich gemacht haben. Wir entschieden uns dazu, Garnets zu suchen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen habe ich mich auf den Tag gefreut, wo wir nach Gemtree fahren, um nach<br />
Edelsteinen zu suchen.</p>
<p><span id="more-175"></span></p>
<p>In Gemtree kann man nach Zircons und Garnets (Halbedelstein, der wie ein Rubin aussieht) finden, sofern man eine Tour zu den Gemfields bucht, was wir natürlich gemacht haben. Wir entschieden uns dazu, Garnets zu suchen.</p>
<p>Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen und wurden sogar auf unseren<br />
Campingplatz begleitet. Normalerweise bekommt man ein Blatt Papier mit einem Plan,<br />
worauf die verschiedenen Plätze aufgezeichnet sind. Uns wurde ein wunderbarer<br />
Platz mit eigener Feuerstelle zugewiesen. Alle Plätze ohne Strom, wie unserer,<br />
lagen ziemlich weit voneinander entfernt und so hatten wir eine richtig schöne<br />
Privatsphäre und genossen einen romantischen Abend am Campfeuer mit<br />
aufgehendem Vollmond.</p>
<p>Am nächsten Morgen um 08.45 standen wir bereit, um unser Material, wie Schaufel,<br />
Hacke, Siebe, etc. entgegenzunehmen und 10 Min. später fuhren wir im Konvoi mit<br />
anderen Schatzsuchenden zu den Feldern. Bei den Feldern angekommen, wurden wir<br />
als erstes in die Steinsuche eingeführt und alle Schürfer bekamen einen<br />
eigenen Platz. Nach der Einführung besuchte Simon, unser Guide, alle Schürfer und gab<br />
gute Tipps für einen erfolgreichen Tag ab. Als er sicher war, dass jeder seine<br />
Arbeit verstand, liess er uns mit der Schatzsuche allein und ging wieder zurück.</p>
<p>Alle Paare schürften seriös und stundenlang im sandigen Boden. Alle brachten schöne<br />
Schätze hervor. Schätze fürs Herz, denn die Steine sind nicht wertvoll, aber schön<br />
und vor allem selber gesucht. Unsere Beute war gut, die Steine aber sehr klein,<br />
sie sehen wie kleine Glassplitter aus. Scheinbar kann man Fingerbeeren grosse Steine<br />
finden. Man kann, wir fanden keine und wir haben auch nicht gehört, dass Mitsuchende<br />
wirklich grosse Steine gefunden haben.</p>
<p>Nach der Rückkehr zum Camp wurden die Schätze geprüft und beurteilt. D.h., jeder<br />
gefundener Stein wurde auf seine Qualität und Grösse beurteilt. Die Steine, welche<br />
gross genug waren um geschliffen zu werden, wurden nach Grösse aussortiert. Auch<br />
wir hatten einige Steine, die geschliffen hätten werden können, um damit Schmuck<br />
herstellen zu lassen. Es ist schon herrlich, wenn man ein kleines<br />
Schmuckstück besitzt, mit einem Stein, den man selber gefunden hat. Und so<br />
haben wir uns entschieden, einen Stein für einen Ring als Erinnerung schleifen<br />
zu lassen. Den Ring bekomme ich in ca. 2 Monaten.</p>
<p>Es war ein riesen Spass und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, mit<br />
Kindern sowieso. Der Camping war schön und die Schatzsuche eine tolle Erfahrung.<br />
Wir haben den Tag in vollen Zügen genossen!</p>
<p>Uebrigens, das Schürfen hinterliess seine Spuren und wir mussten unsere Hände<br />
einige Tage mehrmals mit Handcreme einschmieren, denn die waren rauh wie<br />
Schmiergelpapier.</p>
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