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	<title>IdefixOnTour &#187; Gawler Ranges to Perth</title>
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	<description>Travels through Australia and Africa</description>
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		<title>Goodbye Perth</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gawler Ranges to Perth]]></category>

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<p><span id="more-240"></span></p>
<p>Als wir im Februar 2008 unseren Idefix nach Australien verschifften, konnten wir den Container mit einem weiteren Bremach, von Dirk und Gitta, teilen und beide Autos wurden in einem 40 Zoll, highcube Container verstaut. Dirk und Gitta verliessen Australien schon vor uns und dadurch konnten sie uns hilfreiche Tipps für die Verladung von Idefix in einem 20 Zoll Container nach Afrika geben. Da wir Idefix nach Afrika nicht mehr in einem highcube Container verschiffen konnten, mussten wir die Räder abnehmen und durch kleinere Metallräder ersetzen, die wir dazumal mit dem Auto gekauft hatten. Damit wir die normalen Räder durch die kleinen Metallräder ersetzen konnten, brauchten wir Holzkeile und diese wollten wir nach den Angaben von Dirk erstellen. Dazu benötigten wir aber eine Werkstatt. Unser australischer Freund Greg, kommt ursprünglich aus Perth und er bot die Hilfe seines Bruders, Peter, an. In einem Hinterhofladen fanden wir gebrauchtes, hartes Karri-Holz und die Mitarbeiter dort, sägten es für uns in die richtige Länge. Wir hatten grosses Glück mit Peter, da er eine wunderbar eingerichtete Werkstatt hat und Holz fachmännisch bearbeiten kann. Peter fertigte mit Henks Hilfe unsere Holzkeile an. Nach getaner Arbeit gönnten wir uns alle ein kaltes Bier, als Peters ältere Tochter, Leia, fragte, ob wir seine Freunde wären. Peter schaute seine kleine Tochter an und meinte: &#8220;Ja, inzwischen sind wir Freunde geworden&#8221;. Ich sag’s Euch, Reisen ist ein langes, spannendes Abenteuer und solche besonderen Momente sind unvergesslich! Peter und seine Frau Rosmarie, luden uns ein, die letzten Tage, nachdem wir Idefix in den Container verfrachtet hatten, bei ihnen, bis zu unserem Abflug nach Afrika zu verbringen. Gerne nahmen wir dieses Angebot an und wir freuten uns schon darauf, sie bald wieder zu besuchen.</p>
<p>Am Abend waren wir noch bei Gail und Allan zum Abendessen eingeladen. Gail und Allan, kommen ursprünglich aus Südafrika und sind wiederum Freunde von unseren Freunden, Gill und Mike, aus Sydney. Zu dieser Einladung kamen wir, da wir ihre Postadresse für ein Paket aus den USA benutzen durften und dieses Paket gingen wir bei ihnen zu hause abholen. Wir verbrachten mit ihnen einen kurzweiligen Abend und durften die Nacht bei ihnen, in einem wunderschönen Zimmer, verbringen. Sie luden uns ein, so lange zu bleiben wie wir wollten. Schlussendlich verbrachten wir mit ihnen fast eine Woche und konnten so alles für unsere Abreise nach Afrika organisieren. Wir wurden in ihre Familie selbstverständlich aufgenommen und lernten auch ihre Tochter, ihren Schwiegersohn und ihre zwei Enkel kennen. Wir fühlten uns bei ihnen pudelwohl und der Abschied war traurig.</p>
<p>Das Verladen von Idefix in den Container ging fast reibungslos. In Australien klappt es oft, trotz genauer Vorbereitungen, nicht auf Anhieb. Obwohl ein Mitarbeiter der Frachtfirma schaute, ob die Türen des Containers geschlossen werden können, konnten die Türen nicht geschlossen werden, und das Auto musste von Hand verschoben werden, da Henk die Batterien bereits abgelöst hatte. Oh, und das Laschungsmaterial, um Idefix und die Räder im Container festzuzurren, fehlte. Geduld, Geduld, Geduld.</p>
<p>Die letzten vier schöne Tage bis zu unserem Abflug, wurden wir bei Peter und Rosmarie verwöhnt.</p>
<p>Dann kam der grosse Moment und wir verabschiedeten uns von Rosmarie und Noelani am Flughafen.<br />
Für Afrika buchten wir nur einen Einweg-Flug, ohne Rückflug, da wir ja mit dem Auto weiter reisen werden. Dies stellte sich am Flughafen als grosser Fehler heraus. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet zu prüfen, dass Reisende nach Südafrika ohne Visum einen Rückflug innert drei Monaten vorweisen, ansonsten darf man nicht ins Flugzeug einsteigen. Dies war so dumm, denn ein Retourflug nach Australien wäre wahrscheinlich nicht viel teurer gewesen. In letzter Minute organisierte uns Henk den billigsten Flug von Südafrika nach London, den wir nie brauchen werden. Ende gut alles gut, wir durften mitfliegen.</p>
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		<title>Gawler Ranges bis Bunbury</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australia]]></category>
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		<category><![CDATA[Gawler Ranges to Perth]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wald voller riesiger, stolzer Karri und Jarra Bäume Die Reise durch den Nullarbor dauerte drei lange Tage, dazwischen gab es keine Dörfer, nur hin und wieder ein einsames Roadhouse, keine Hügel, nur eine weite Ebene. Noch heute schwanken meine Gefühle, ob mir diese Fahrt gefallen hat oder nicht. Die Vegetation während dieser drei Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wald voller riesiger, stolzer Karri und Jarra Bäume</p>
<p><span id="more-239"></span></p>
<p>Die Reise durch den Nullarbor dauerte drei lange Tage, dazwischen gab es keine Dörfer, nur hin und wieder ein einsames Roadhouse, keine Hügel, nur eine weite Ebene. Noch heute schwanken meine Gefühle, ob mir diese Fahrt gefallen hat oder nicht. Die Vegetation während dieser drei Tage änderte sich kaum merklich, wenn wir aber genau hinschauten, konnten wir trotzdem immer wieder viele kleine Veränderungen entdecken, was die Reise wiederum schön machte. Hier in Australien lernte ich die Wüstenlandschaft zu lieben. Die erste Nacht verbrachten wir bei einem Roadhouse. Der Campingplatz war viel zu teuer und für die Duschen mussten wir noch extra bezahlen. Na ja, dumm gelaufen, dafür bekamen wir abends von einem alten Dingo Besuch. Wir hofften so sehr, dass wir vor unserer Abreise noch einmal einen Dingo sehen werden. Der Dingo zeigte überhaupt keine Scheu und kam bis auf einen Meter zu uns ran, was für uns zu nah war, den der Dingo sieht zwar aus wie ein Hund, ist aber ein wildes Tier. Am zweiten Tag hatten wir sehr heisses Wetter (ca. 45 Grad). Am Abend fing es dann an zu tröpfeln und der Regen brachte kühlere Temperaturen mit. Der ganze nächste Tag war bedeckt und regnerisch, für uns war dies kaum fassbar, denn wir befanden uns ja schliesslich mitten in der Wüste.<br />
Nach dieser langen Fahrt, waren wir dann doch froh, endlich Esperance in Western Australia erreicht zu haben.</p>
<p>Esperance mit seiner Umgebung hat viel zu bieten. Esperance hat einen schönen Jetty und dort lebt ein Seehund namens Sammy. Jedes Mal, wenn wir den Jetty besuchten, war Sammy auch da. Henk hat Sammy treffend mit unserer Katze, Sissy, verglichen. Wenn es ums Fressen geht, ist Sissy nicht mehr zu halten. So war es auch mit Sammy, der es gewohnt war, von den Fischern mit Fischabfall gefüttert zu werden. Immer, wenn ein Fischer mit seinem Eimer auf dem Jetty lief, schwamm Sammy total aufgeregt und freudig dem Angler nach, in der Hoffnung etwas zu bekommen. In Esperance besuchten wir einen kleinen Betrieb, der aus Fischhaut Leder herstellt. Ladies, ich sag Euch, die machen Hand- und Brieftaschen, ein Traum, vor allem die Produkte von den Manta-Rays! Dieser kleine Betrieb bezieht die Fischhäute von den Fischern aus der Umgebung &#8211; wir fanden es eine tolle Idee.<br />
Wir besuchten den Cape le Grand NP, der sich durch seine einmalig wunderschönen Strände auszeichnet. In Lucky Bay konnten wir die Western Grey Kangaroos beobachten, wie sie am Strand Seegrass frassen. Der Sand dort ist so fein, dass er beim darüber laufen wie Schnee knirscht. An einem menschenleeren Strand, wurden wir sogar durch einen Seehund besucht.<br />
Wir fuhren bis Albany der Küste entlang und genossen die herrlichen Strände sowie die wunderbaren Ausblicke aufs Meer. Immer wieder sahen wir spielende oder jagende Delphine. Am Quagi Beach konnten wir eine grosse Gruppe Delphine beobachten, die uns ein herrliches Wasserschauspiel vorführten. Für uns gehörten solche Momente zu den schönsten Augenblicken unserer Reise und wir sind dankbar, dass wir all dies erleben durften.</p>
<p>Kaum passierten wir Denmark, fuhren wir in einen Wald mit riesigen Bäumen. Dies war so ein herrliches Gefühl. Beide hatten wir es vermisst, in einem Wald zu laufen, den frischen Duft der Bäume zu riechen, vor allem kurz nach dem Regen, wenn sich der prägnante Duft der Eukalyptusbäume ausbreitet. Insbesondere liebten wir es im Warren NP und in Greens Island zu sein, wo wir fantastische Campingmöglichkeiten hatten und wir besonders gut Vögel beobachten konnten. In Donelly&#8217;s River Mill sahen wir unsere letzten Kängurus und Emus, dabei wurde es mir ganz schwer im Herzen, denn es war Zeit, um sich langsam aber sicher von der australischen Natur zu verabschieden, da wir unsere letzten Wochen mehr in Stadtnähe verbringen wollten. Das einzig lästige im Wald waren die stechenden Marchflies, da die Red Gumtrees blühten. Die Viecher flogen manchmal in ganzen Gruppen um uns rum und versuchten unser Blut abzuzapfen. Trotzdem fanden wir es im Wald so schön, dass wir die verschiedenen Plätze noch einmal besuchten, nachdem wir einiges für unsere Weiterreise nach Afrika in Bunbury organisiert hatten.</p>
<p>In Bunbury brachten wir Idefix, für einen grossen Service, zu einer Iveco-Garage, was problemlos über die Bühne ging. Weiter mussten wir Offerten für die Schiffreise von Idefix nach Afrika einholen, für die Einfuhr von Idefix in Südafrika ein neues Carnet des Passage bestellen und vieles, vieles mehr.</p>
<p>Mit all den Vorbereitungen für Afrika, wuchs unsere Vorfreude, um nach Afrika zu reisen mit jedem Tag mehr und mehr.</p>
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