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	<title>IdefixOnTour &#187; Cairns nach Hervey Bay</title>
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	<description>Travels through Australia and Africa</description>
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		<title>Cairns nach Hervey Bay</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 07:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Cairns nach Hervey Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Townsville fuhren wir ziemlich schnell und haben unterwegs nur ein paar paradiesische Beaches angeschaut und übernachteten im Paluma Range NP. Der Campingplatz war so ein Absteller, dass wir froh waren am nächsten Tag wegzukommen, ohne dass wir den Park wirklich besucht haben. Da in dieser Zeit Schulferien waren, gab es zu viele Leute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Townsville fuhren wir ziemlich schnell und haben unterwegs nur<br />
ein paar paradiesische Beaches angeschaut und übernachteten im<br />
Paluma Range NP.</p>
<p><span id="more-201"></span></p>
<p>Der Campingplatz war so ein Absteller, dass wir<br />
froh waren am nächsten Tag wegzukommen, ohne dass wir den<br />
Park wirklich besucht haben. Da in dieser Zeit Schulferien<br />
waren, gab es zu viele Leute, die einem Nachts laut schreiend wach<br />
hielten und dazu waren die WC&#8217;s verdreckt.<br />
In Townsville haben wir uns einen günstigen Campingplatz ausgesucht,<br />
der eigentlich für ältere Menschen ab 50zig gedacht gewesen wäre.<br />
Eigentlich bevorzugen wir solche Plätze, da sie im Normalfall sauberer sind,<br />
als Plätze, welche direkt am Beach liegen. Dazu kommt, dass ältere Menschen öfters<br />
kleine Hunde bei sich haben und dann darf ich immer so schön die<br />
Hündchen streicheln. Ich vermiss halt meine Sissy. Townsville<br />
ist eine super schöne kleine Stadt mit einer überwältigenden<br />
Strandpromenade.<br />
Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre (ohne Idefix)<br />
nach Magnetic Island. Das oberste Ziel war, wildlebende Koalas zu finden<br />
und ich denke für Henk war es das Schnorcheln. Da bei unserer Ankunft der<br />
Wasserstand optimal war, gingen wir zuerst Schnorcheln. Leider war<br />
die Sicht ganz schlecht und wir sahen nichts! Janu, aber da waren<br />
doch noch so kleine Bärchen&#8230;. Als nächstes wanderten wir zu den<br />
Forts, wo man die Koalas am Besten finden kann. Die Wanderung<br />
war langsam, da wir jeden Baum nach den Bärli absuchten.<br />
Henk fand den Ersten und meinte: &#8220;sie sind ja so süss&#8221;. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/10/dsc04857.JPG" alt="dsc04857.JPG" /></p>
<p>Beim genaueren Hinschauen, sahen wir, dass sie noch ein &#8220;Baby&#8221; am<br />
Bauch hatte. Der Ehrgeiz war geweckt und wir wollten natürlich<br />
noch mehr sehen. Es gibt ca. 200 Koalas auf der Insel. Enttäuscht<br />
bin ich an der Spitze bei den Forts angekommen, weil wir keine<br />
weiteren Koalas mehr fanden. Dafür bot die Spitze einen<br />
wunderbaren Ausblick rund um die Insel. Irgendwann löste ich den<br />
Blick von der Weite und schaue auf die Bäume unter mir und was<br />
sitzt denn da so schön in der Astgabel&#8230; ein Koalamännchen, oh<br />
so schöööön. Auf dem Rückweg freuten wir uns natürlich auf das<br />
Koalaweibchen mit dem Jungen. Aber nein, wir konnten es nicht mehr<br />
finden. Das zeigt, wie schwierig es ist, die Koalas zu erspähen. Danach<br />
ging es noch einmal an den Strand zum Schwimmen. Als wir so<br />
zufrieden auf den Bus für den Strand warteten, meinte Henk nach<br />
etwa 10 Minuten: &#8220;Du, wir sitzen auf der falschen Strassenseite!&#8221;.<br />
Auch noch nach einem halben Jahr Australien ist „Linksfahren“<br />
noch immer eine Herausforderung!</p>
<p>Von Townsville fuhren wir nach Bowen und verbrachten auch dort<br />
einen schönen Tag am Strand und badeten in den hohen Wellen.<br />
Da das Wetter ziemlich bewölkt war, fuhren wir weiter zum Cape<br />
Hillsborough NP. Der Cape Hillsborough NP liegt direkt am Meer und<br />
dort kommen sogar die Kängurus direkt an den Strand. Leider waren<br />
wir ein paar Wochen zu früh, sonst hätten wir die Meeresschildkröten<br />
beim Eierlegen beobachten können.<br />
Bis jetzt haben wir noch keine Wale gesehen &#8211; und Mami, wir<br />
Kommen  nicht nacht Hause, bevor wir Wale gesehen haben –<br />
und so suchten wir das Meer nach Walen ab,<br />
die zu dieser Jahreszeit dort vorbei schwimmen, aber leider ohne Erfolg.<br />
Cape Hillsborough ist ein prächtiger Park und unbedingt sehenswert.<br />
Dort sahen wir die lang ersehnten Possums. Als es richtig Nacht war,<br />
krabelten sie von den Bäumen runter und eines hatte sogar ein Kleines<br />
am Bauch.<br />
Kaum in Australien angekommen, hat sich gezeigt, dass die Moskitos<br />
klar Henk den Vorzug geben und mich nur bei guter Gelegenheit kosten. In<br />
Cape Hillsborough musste ich leider das Gegenteil lernen und ich<br />
war übersät mit Stichen. Es ging ein paar Tage bis ich merkte,<br />
dass dies keine Mücken, sondern Sandflies waren.</p>
<p>Danach besuchten wir den Eungella NP, wo wir Platypusse sehen<br />
wollten. Gerade an der Grenze zum Park gibt es einen Aussichts-<br />
punkt, wo Platypusse gesehen werden können. Dies nutzten wir<br />
sogleich und obwohl Platypusse meistens in der Morgen- oder<br />
Abenddämmerung gesichtet werden, sahen wir unseren Platypus<br />
bereits nach einer Minute am Morgen um 11.00. Ziel erreicht <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/10/dsc05053.JPG" alt="dsc05053.JPG" /></p>
<p>und so zogen wir weiter nach Agnes Water.</p>
<p>Agnes Water liegt am Meer und ist ein kleines hübsches Dorf. Der<br />
Name Agnes kommt übrigens von einem Schiff, was gesunken ist<br />
und nie gefunden wurde..<br />
Wir übernachteten auf einem kleinen Campingplatz, wo das Wasser<br />
rationiert war und so ging bereits nach 4 Min. duschen das Wasser aus.<br />
Da ich noch nicht fertig war, hüpfte ich in die nächste Dusche,<br />
aber nein, nein! da gab es auch kein Wasser mehr. Auch einige<br />
Minuten Warten brachten kein neues Wasser und so musste ich mich<br />
bei den Lavabos fertig waschen. Es war ein Eco-Camping.<br />
Dieser Campingplatz war richtig schön mit wilder Natur umgeben<br />
und so war es keine Ueberraschung,<br />
dass morgens zwei Kängis vor dem Auto grasten. Wir konnten dort<br />
auch zum ersten Mal die King Parrots sehen.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/10/dsc05146.JPG" alt="dsc05146.JPG" /></p>
<p>Der King Parrot ist für mich einer der schönsten Papageien.</p>
<p>Mami, damit Henk sicherstellen konnte, dass wir Wale sehen<br />
werden und wir somit irgendwann wieder nach Hause kommen können,<br />
buchte er eine Whale Watching Tour in Hervey Bay. Bis November<br />
ziehen die Weibchen mit ihren Kälbern zur Antarktis<br />
und können dann in Hervey Bay wunderbar gesichtet werden.<br />
Wie Schiffsfiguren standen wir fast 6 h ununterbrochen vorne<br />
an der Relling, damit wir auch nichts verpassten und war am<br />
Ende der Tour steif gefroren. Nach etwa zwei Stunden<br />
sahen wir den ersten Wal mit ihrem Kalb. Es war so überwältigend.<br />
Wir sahen mind. 30 verschiedene Wale mit ihren Kälbern.<br />
Am Schluss sahen wir sogar noch zwei Greenturtles beim &#8220;sex on the<br />
sea&#8221;. Dies war für mich der schönste Ausflug überhaupt. Oh, fast<br />
hätte ich es vergessen, wir konnten die Wale sogar hören, da<br />
der Captain ein Mikro ins Wasser hielt. Vielleicht werden wir<br />
noch mehr auf  Fraser Island sehen?<br />
Den Campingplatz, den wir auf Hervey Bay auslasen, war einer der<br />
seltsamsten Plätze bis jetzt. Wir denken, dass wir die einzigen<br />
Reisenden auf diesem Platz waren, alle Anderen schienen dort<br />
permanent zu leben und wir wurden auch gefragt, ob wir denn<br />
Gäste seien. Die Menschen die dort lebten waren herzlich und<br />
wie die meisten Australier sehr aufgschlossen. Wieder durften<br />
wir hinter die Kulisse von Australien schauen.</p>
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