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	<title>IdefixOnTour &#187; Cairns nach Cooktown</title>
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	<description>Travels through Australia and Africa</description>
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		<title>Cairns nach Cooktown</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 00:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Cairns nach Cooktown]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Cairns zu fahren war eine richtig schöne Ueberraschung. Von einem Moment auf den anderen war es grün und anstatt Buschland sahen wir richtig schönen Regenwald. Es war, als wären wir in ein anderes Land gereist.   Die Luftfeuchtigkeit hier ist höher, es gibt mehr Bewölkung und es ist herrlich warm, manchmal sehr warm oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Cairns zu fahren war eine richtig schöne Ueberraschung. Von<br />
einem Moment auf den anderen war es grün und anstatt Buschland sahen<br />
wir richtig schönen Regenwald. Es war, als wären wir in ein anderes<br />
Land gereist.</p>
<p><span id="more-189"></span> </p>
<p>Die Luftfeuchtigkeit hier ist höher, es gibt mehr Bewölkung<br />
und es ist herrlich warm, manchmal sehr warm oder gar zu heiss.</p>
<p>Nach der Ankunft in Cairns nutzten wir die Tage um zu waschen, flicken,<br />
und vieles mehr. Da wir keinen Tropfen Wasser aus unserem<br />
Wasserhahnen mehr bekamen, studierte Henk einen Tag lang unser Wassersystem.<br />
Am zweiten Tag schraubte er am ganzen Filter- und Pumpsystem herum und<br />
fand nach harter Arbeit die Ursache: beide Filter (Vor- und Haupt-<br />
filter) mussten wir bereits nach 5 monatigen Einsatz ersetzen,<br />
da diese mit Feinstaub völlig vorstopft waren. Zudem mussten<br />
beide Wassertanks gründlich gereinigt werden.<br />
Die Wassertanks abzumontieren war für Henk ein Krampf und wir<br />
waren glücklich, dass wir wieder einmal tatkräftig Hilfe erhielten. Dank<br />
Greg brachte Henk die Wassercontainer aus der Halterung raus und wir reinigten<br />
die zwei Tanks ganz penibel. Die Halterung der Wassercontainer war aufgrund des vielen<br />
Gerüttel und Geschüttel etwas verbogen und Henk musste die Halterung etwas<br />
zurecht biegen, damit wir die Container wieder gut einsetzen konnten.</p>
<p>Mit fliessendem Wasser fuhren wir dann Richtung Cape York. Zu diesem<br />
Zeitpunkt hatten wir bereits entschieden, dass wir nicht ganz bis<br />
zum Cape fahren werden, sondern nur so weit, bis wir den Palm Cockatoo<br />
sehen werden. Dies hatten wir entschieden, weil wir schlicht keine<br />
Lust hatten, hunderte von Kilometern auf sehr schlechten Off-Road-<br />
Strassen zu fahren, wo es so laut ist, dass man nicht mal mehr<br />
sein eigenes Denken hört.</p>
<p>Wir fuhren als erstes zur Mossman Gorge, wo wir zum ersten Mal<br />
eine Regenwald-Wanderung machten und auch unseren ersten Brush<br />
Turkey sahen. Ein herrliches Erlebnis, zum ersten Mal, richtigen<br />
Regenwald zum Greifen nah zu sehen. Danach ging es in den Daintree NP.<br />
Noch nie haben wir so steile Strassen (25 %) befahren. Es ging extrem<br />
steil hoch und genau so steil wieder runter. Zum Glück waren die<br />
nicht asphaltierten Strassen trocken. Nach einer spannenden Fahrt<br />
kamen wir zum Daintree Discovery Center. Der Eintritt pro Person<br />
ist sehr hoch und so wägten wir zuerst ab, ob uns der Besuch dieses<br />
Geld wert ist. Das Daintree Discovery Center ist kein Zoo,<br />
sondern bietet die Möglichkeit, die Natur von einem Boardwalk aus zu<br />
beobachten und in unterschiedlichen Höhen zu durchlaufen (vom Boden bis<br />
zu den Baumwipfeln). Dazu liefern sie natürlich haufenweise Informationen.<br />
Gut sind wir gegangen, denn dort haben wir unerwartet und hautnah<br />
den seltenen Cassowary entdeckt. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/10/dsc01893.JPG" alt="dsc01893.JPG" /></p>
<p>Ein unglaublich riesiger Vogel und auch aggressiv. Wenn Henk mich nicht gewarnt hätte, wäre ich wahrscheinlich<br />
noch in ihn herein gelaufen. Der Cassowary ist so gross, dass er mir<br />
direkt in die Augen hätte schauen können. Bin mir nicht sicher, ob<br />
er dies geschätzt hätte. Henk stand schlussendlich ca. zwei, drei<br />
Meter von ihm entfernt, um ihn zu fotografieren. Ich hatte Angst und<br />
habe mich verkrümelt. Das war ein tolles und unerwartetes Erlebnis und<br />
wir haben uns totalgefreut.  Danach ging es nach Cape Tribulation,<br />
wo wir an einem sündhaft teuren Campingplatz mit wenig Komfort übernachteten.</p>
<p>Am nächsten Tag besuchten wir die Wasserfälle bei Wujal, Wujal. Aus<br />
einem Reflex raus, teilte ich Henk mit, dass ich nicht ohne feste<br />
Schuhe zu den Wasserfällen laufen werde. Beide trugen wir Sandalen.<br />
Henk schaute mich verblüfft an und erkundete kurz das Gelände und<br />
meinte, es sei kein Problem, um mit Sandalen zu den Wasserfällen<br />
zu laufen. Nach ca. 5 Min. laufen schreckte ich eine Schlange auf.<br />
Die Schlange ist sicher einen Meter hoch aufgestanden und züngelte<br />
mit ihrer Zunge (Schlangen riechen mit ihrer Zunge) zu mir. Nachdem<br />
sie feststellte, dass ich mit Bestimmtheit keine Riesenratte bin und<br />
für sie keine Gefahr darstelle, ging sie weiter und liess mich mit<br />
einem riesen Schreck zurück. Die Wasserfälle konnte ich nicht mehr so<br />
wirklich geniessen. Danach habe ich zum laufen immer schön feste Schuhe<br />
angezogen.</p>
<p>Am Abend campierten wir wieder einmal mehr auf einer Station (Farm),<br />
Home Rule in Rossville. Wir lieben es auf Stations zu übernachten,<br />
denn dies sind kleine und familiäre Campingplätze mit viel Natur und<br />
Wildlife. Am Tag unserer Ankunft war morgens ein Cassowary mit zwei Chicks<br />
auf dem Campingplatz und so hofften wir, dass er wieder kommt. Leider sahen<br />
wir ihn (das Männchen ist für den Nachwuchs verantwortlich) nicht. Wir<br />
verbrachten am Abend einige Zeit am Fluss und spähten nach Platypussen, die<br />
dort im Fluss leben. Nein, leider hatten wir auch damit kein Glück und wir haben<br />
bis heute noch keinen gesehen. Am Abend wurden wir von australischen<br />
Nomaden an ihr Campfeuer eingeladen und genossen einen kurzweiligen<br />
Abend. Bevor wir weiter reisten, wollten wir noch die Wasserfälle<br />
sehen, die zur Station gehören. Der Weg war viel anstrengender<br />
als wir dachten und wir kamen total verschwitzt an. Eigentlich ist<br />
es gar kein Wanderweg, sondern nur ein Pfad neben ca. 3 km Wasserleitungen,<br />
die zu den Fällen führen. Mit diesem Wasser produziert die Station eigenen<br />
Strom. Kurz vor dem Ziel kreuzte schon wieder eine Schlange neben mir auf, was<br />
ich gar nicht schätzte. Diese war wenigstens nicht aggressiv und<br />
versteckte sich sofort. <br />
 <br />
Am Nachmittag erreichten wir dann Cooktown und gingen zuerst<br />
ins Informationscenter das beim Botanischen Garten liegt. Beide<br />
gehen wir gerne in Botanische Gärten, denn dort gibt es meistens<br />
viele Tiere zu sehen und wir wurden nicht enttäuscht. Ueberall<br />
gab es Wallabies zu sehen. Diese dort sind Menschen gewöhnt und ich<br />
konnte bis zu einem Meter an sie heran laufen. Das war schön. Cooktown<br />
ist eine wunderschöne kleine Stadt am Meer, einfach bezaubernd.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2008/10/dsc01934.JPG" alt="dsc01934.JPG" /><br />
Die Nacht verbrachten wir auf einer Station nahe bei Cooktown,<br />
die Pferde züchtete. Am Abend beim Duschen kroch eine riesen,<br />
riesen Spinne auf der Wand raus, was mich dazu motivierte,<br />
umgehend mit dem Duschen aufzuhören. Leider campierten auch<br />
die Mücken mit uns. Am nächsten Morgen erspähte ich schon wieder<br />
eine Schlange. Diese war klein, aber wo Kleine sind, sind auch<br />
Grosse, oder?</p>
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