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	<title>IdefixOnTour &#187; Afrika</title>
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	<description>Travels through Australia and Africa</description>
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		<title>Schönes Namibia (Teil II)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 14:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser nächstes Ziel war der versteinerten Wald (Petrified Forest). Den kurzen Rundgang fanden wir faszinierend. Faszinierend, weil wir auf den ersten Blick gar nicht sahen, dass das Holz versteinert war. Erst beim Anfassen spürten wir, dass es tatsächlich Stein und nicht Holz war. Da lagen meterlange Stücke von Baumstämmen herum und war wir waren sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser nächstes Ziel war der versteinerten Wald (Petrified Forest). Den kurzen Rundgang fanden wir faszinierend.</p>
<p><span id="more-368"></span></p>
<p>Faszinierend, weil wir auf den ersten Blick gar nicht sahen, dass das Holz versteinert war. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc07608.JPG" alt="dsc07608.JPG" /> Erst beim Anfassen spürten wir, dass es tatsächlich Stein und nicht Holz war. Da lagen meterlange Stücke von Baumstämmen herum und war wir waren sehr erstaunt, dass diese exponierten Stücke, so gut erhalten geblieben waren &#8211; ca. 260 Mio. Jahre alt.</p>
<p>Am Nachmittag besuchten wir Twyfelfontein, wo wir Felsen-Galerien mit eingravierten Bildern der San besichtigten. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc07634.JPG" alt="dsc07634.JPG" /> Die Nacht verbrachten wir bei Spitzkoppe, bekannt auch als Matterhorn of Africa. Ein wunderbarer Platz zum Übernachten. Es gibt auch dort Felsenzeichnungen von den San zu sehen, diese dürfen aber leider nicht mehr ohne Führer besucht werden. Die Führer waren viel zu teuer und daher verzichteten wir auf einen Besuch und fuhren am nächsten Tag nach Swakopmund, wo wir einige Tage blieben um zu Waschen, Einzukaufen, Fotos selektionieren, usw. Waren die Temperaturen bis jetzt in ganz Namibia sehr heiss, viel das Thermometer in Swakopmund auf ca. 20 Grad, was für uns, nach der gewohnten Hitze, eigentlich zu kalt war.</p>
<p>In Cape Cross, nahe von Swakopmund, liegt die bekannte Brutstätte von tausenden Seehunden. Ende November, anfangs Dezember werden die jungen Seehunde geboren, genau zu unserer Zeit, als wir da waren. Mit einer unglaublich romantischen Vorstellung bin ich nach Cape Cross gegangen und freute mich so sehr, diese Winzlinge zu sehen. Der Besuch entsprach nicht im Geringsten meinen schönen Vorstellungen und den ersten Schock bekam ich schon bei der Einfahrt zum Parkplatz. Dort krabbelten bereits verlorene oder verstossene Seehundebabies einsam im heissen Sand herum, zu weit von der Seehundekolonie entfernt, um dahin zurück zu finden. Bereits dieser erste Anblick schnürte mir die Kehle zu. Vor uns lag nun die wilde Küste mit tausenden Seehunden auf dem Strand oder auch im Wasser. An den Seehunden vorbei führte ein langer Holzsteg, wovon man die Tiere gut beobachten konnte. Der Gestank war überwältigend, das Gebrüll der Seehunde laut und die Atmosphäre unter den Seehunden war gespannt sowie aggressiv.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc07944.JPG" alt="dsc07944.JPG" />  Überall krabbelten kleine schwarze Körper, die nach ihren Mamis riefen, Mamis kämpften ihren Weg zu ihren Babies frei. Es war mir unverständlich wie sich Mami und Baby in diesem Gewühl von Körpern überhaupt finden konnten. Die grossen Seehunde waren mit fremden Babies gar nicht zimperlich und manchmal konnten wir beobachten, wie ein kleines Tier von einem grossen Seehund durch die Luft geworfen wurde. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc07973.JPG" alt="dsc07973.JPG" /> Zwischen den Seehunden lagen immer wieder kleine tote Babies. Ich kann kaum beschreiben, was für Gefühle in mir ausgelöst wurden. Es war abstossend, schrecklich und zugleich auch faszinierend. Irgendwann kam eine Frau mit einem Seehundebaby im Arm über den Holzsteg angerannt. Wahrscheinlich hatte dieses Kleine irgendwie den Weg auf den Steg gefunden und diese Frau versuchte es zu retten. Ihr Rettungsversuch war schwierig, denn sie rutschte auf dem Holzsteg aus und sie fiel hart, mit dem Seehund im Arm, auf den Boden. Ob die Seehundemutter ihr Baby an einem anderen Ort wieder finden würde? Ich weiss es nicht, aber die Verzweiflungstat dieser Frau konnte ich gut nachvollziehen. Die Natur ist grausam und dieser Ort hat es uns wieder einmal sehr nahe gebracht.</p>
<p>Eine von unseren letzten Destinationen in Namibia war Lüderitz. Nahe zu Lüderitz leben die wilden Wüstenpferde. Diese Pferde haben sich so angepasst, dass sie in dieser kargen Vegetation überleben können. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc09581.JPG" alt="dsc09581.JPG" /> Sie benötigen nur alle drei Tage Wasser! Jeden Tag kommen duzende Wildpferde zur Wasserstelle zum Trinken. Es gibt eine Überzahl von Hengsten und dadurch ist die Stimmung an der Wasserstelle sehr gereizt. Die Tiere tänzeln nervös herum und immer wieder brechen Kämpfe zwischen den Hengsten aus. Dadurch lahmen viele von den Wildpferden. Die Überlebenschance von diesen verletzten Tieren scheint uns gering, da einige Gefahren auf sie lauern, wie bspw. braune Hyänen und Leoparden.<br />
Viele von den Pferden sind unglaublich graziös und schön, andere dagegen, sind durch das harsche Leben in der Wüste gezeichnet. Bei den Hengsten ist das Fell oft von vielen Narben gezeichnet.</p>
<p>Bei Mata Mata verliessen wir Namibia und traten somit in den Kgalagadi Transfrontier NP ein, wo wir die letzte Chance hatten, Löwen mit schwarzer Mähne zu entdecken!</p>
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		<title>Weihnachten-Neujahr/Christmas-New Year</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 07:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[From home to home, and heart to heart, from one place to another The warmth and joy of Christmas, brings us closer to each other.&#8211;Emily Matthews We will open the book.  Its pages are blank.  We are going to put words on them ourselves.  The book is called Opportunity and its first chapter is New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>From home to home, and heart to heart, from one place to another<br />
The warmth and joy of Christmas, brings us closer to each other.&#8211;Emily Matthews </em></p>
<p><em>We will open the book.  Its pages are blank.  We are going to put words on them ourselves.  The book is called Opportunity and its first chapter is New Year&#8217;s Day.  ~Edith Lovejoy Pierce</em></p>
<p>Wir wuenschen allen eine schoene Weihnacht und ein gutes neues Jahr<br />
Agnes und Henk</p>
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		<title>Schoenes Namibia (Teil I)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 07:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfangs November verabredeten wir uns mit Stefan,  einem anderen Reisenden aus der Schweiz, in Rundu, um mit ihm zusammen die abgelegenen Orte im Norden von Namibia zu erkunden. Zusammen besuchten wir den wunderschönen Etosha NP und alle drei waren wir von den vielen Tieren begeistert, die wir dort antrafen, u.a. eine grosse Gruppe Löwen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs November verabredeten wir uns mit Stefan, <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/img_2743.JPG" alt="img_2743.JPG" /> einem anderen Reisenden aus der Schweiz, in Rundu, um mit ihm zusammen die abgelegenen Orte im Norden von Namibia zu erkunden.</p>
<p><span id="more-359"></span></p>
<p>Zusammen besuchten wir den wunderschönen Etosha NP und alle drei waren wir von den vielen Tieren begeistert, <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc05851.JPG" alt="dsc05851.JPG" /><img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc04817.JPG" alt="dsc04817.JPG" />die wir dort antrafen, u.a. eine grosse Gruppe Löwen mit dreizehn Tieren!<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc05253.JPG" alt="dsc05253.JPG" /> Nach dem Etosha ging es weiter ins steinige Kaokoland, wo wir viele Wüstenelefanten in den Hoarisib und Hoanib Tälern entdeckten.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/img_2476.JPG" alt="img_2476.JPG" /> Wir waren erstaunt, dass wir so viele Wüstenelefanten antrafen. Grosses Glück hatten wir, dass die Flusstäler nicht ganz ausgetrocknet waren und so den Elefanten kleinere Abschnitte mit Wasser geblieben waren und wir konnten daher einige kleinere Herden antreffen.</p>
<p>Danach fuhren wir nach Epupa Falls und von da weiter nach Marienfluss über schwierige, steinige, felsige und unebene Strassen, obwohl wir den Van Zyl&#8217;s Pass umfahren sind. Dazu war es unglaublich heiss. Diese strapazigen Fahrten setzten mir ganz schön zu und ich zog es teilweise lieber vor, aus dem Auto auszusteigen und die schwierigen Passagen zu laufen und mit der Kamera festzuhalten! Die Landschaften, die wir bereisten, waren trotz ihrer Kargheit wunderschön und einzigartig. An den abgelegensten Orten lebten Himbas ursprünglich in kleinen Kraals <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/img_2547.JPG" alt="img_2547.JPG" /> und kamen, sobald sie die Autos hörten, anzurennen und hielten ihre offenen Hände hin, in der Hoffnung, dass sie etwas von uns bekommen würden! An einem Abend campierten wir wild und als es schon dunkel war, besuchte uns eine Gruppe Himba-Jungs. Sie standen etwa zehn Meter von uns entfernt und beobachteten uns neugierig, nichts weiter. Nachdem wir sie begrüssten, gab Stefan den Jungs eine Packung Guetzli und von mir bekamen alle ein Caramel-Bonbon, welche wir noch hatten. Sie freuten sich riesig darüber und verschwanden in der Dunkelheit.</p>
<p>Unsere nächste Etappe war das abgelegene Hartmannstal. Die Fahrt dorthin war zum Glück nicht mehr so beschwerlich und wir wurden bei der Ankunft mit dem Ausblick in eine herrliche Dünenlandschaft belohnt. In den Dünen verbrachten wir eine ruhige Nacht &#8211; wir waren die Einzigen weit und breit &#8211; und fuhren am nächsten Tag zurück nach Purros.<br />
Unbedingt wollten wir noch einen Tag im Flusstal bei Purros verbringen und hofften wieder, die seltenen Wüstenelefanten anzutreffen.<br />
Als wir in die Schlucht hinein fuhren, sahen wir nur einzelne Elefantenbullen. Beim Rückweg trafen wir auf eine Herde mit acht Tieren und da dort die Schlucht so eng war, hatten wir keine Chance die Elefanten zu überholen. Die Wüstenelefanten besitzen ein hitzigeres Gemüt als normale Elefanten und man sollte vermeiden, ihnen zu nahe zu kommen. Eine Elefantenkuh hatte das kleinste Elefantenbaby mit sich, das wir bis jetzt überhaupt sahen. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/12/dsc07434.JPG" alt="dsc07434.JPG" />Noch ein Grund um vorsichtig zu sein sowie Abstand zu halten! Wir warteten über eine Stunde, bis wir die Gruppe sicher überholen konnten. Vier Kilometer vor Purros entfernt und noch immer im Flussbett, brachen bei Stefans Auto die Bolzen der Lenkstange. Somit sass Stefan fest und konnte keinen Meter mehr weiter fahren. Nach einigem Beraten fuhren Henk und ich weiter, um Hilfe zu organisieren. Am nächsten Tag, kurz vor Mittag und nach ca. 300 km fahren, fanden wir Hilfe bei der Palmwag Lodge. Stefan hatte riesiges Glück, da die Palmwag umgehend ihren eigenen Automechaniker zu ihm sandte und wir hofften natürlich sehr, dass der Automechaniker Stefan helfen konnte. Noch am selben Tag kam der Mechaniker in Purros an und liess die Palmwag wissen, dass er sicher in Purros angekommen sei. Danach war für einen ganzen Tag funkstille und niemand wusste, was die Situation war, vom Mechaniker hatte niemand mehr was gehört. Die verantwortlichen Personen von Palmwag vermuteten, dass das Auto ihres Automechanikers ebenfalls eine Panne haben könnte und daher fuhr ein zweites Fahrzeug von Palmwag nach Purros. Um die Geschichte kurz zu machen, die Mitarbeiter des zweiten Fahrzeuges von Palmwag halfen ihrem Automechaniker und am dritten Tag, nachdem wir Stefan in Purros verlassen hatte, bekam er Hilfe und sein Auto konnte so repariert werden, dass er selber bis zur nächsten Toyota Garage in Windhoek fahren konnte. Stefan hatte abenteuerliche und sicherlich unvergessliche Tage hinter sich im Flusstal. Er bekam öfters nahen Besuch von Wüstenelefanten und bereits den ersten Abend musste er im Auto verbringen, da sich neugierige Wüstenlöwen nur ein paar Meter von ihm entfernt niederliessen und erst am nächsten Morgen weiter zogen. Afrika ist ein spannendes Reiseland, unvergesslich, aber auch das Land, wo man immer Hilfe bekommt, wenn man sie braucht! An alle Mitarbeiter von Palmwag einen herzlichen Dank für so viel Support.</p>
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		<title>Moremi Nationalpark</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Anfahrt in den Central Kalahari NP war so anstrengend gewesen, so dass wir uns nach der Reparatur von Idefix (Bolzen in der Blattfeder ersetzt, siehe &#8220;Wenn der Schaden uns vor Schaden bewahrt&#8221;) entschieden, die Central Kalahari abzuschreiben und früher als geplant nach Maun zu fahren.   In Maun angekommen, fragten wir umgehend bei &#8220;Park [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anfahrt in den Central Kalahari NP war so anstrengend gewesen, so dass wir uns nach der Reparatur von Idefix (Bolzen in der Blattfeder ersetzt, siehe &#8220;Wenn der Schaden uns vor Schaden bewahrt&#8221;) entschieden, die Central Kalahari abzuschreiben und früher als geplant nach Maun zu fahren.</p>
<p><span id="more-346"></span> </p>
<p>In Maun angekommen, fragten wir umgehend bei &#8220;Park and Wildlife&#8221; an, ob wir noch ein paar Tage im Moremi dazubuchen könnten. Dabei erfuhren wir, dass im Moremi sämtliche Campingplätze, ausser South Gate und Xaxanaka, privatisiert wurden. In South Gate konnten sie uns noch Camping anbieten, was uns aber nicht zusagte. Nach einem weiteren Nachfragen, ob wir den nicht auf einem der Reserveplätze in Xaxanaka stehen könnten, klappte es und wir bekamen drei zusätzliche Nächte in Xaxanaka!</p>
<p>Vor zwei Jahren wurden in fast allen Nationalpärken in Botswana u.a. die Dusch- und WC-Häuser neu gebaut und durch die EU mit 50 % mitfinanziert. Trotz Beitrag der EU bezahlen auch die EU-Bürger die höchsten Eintritts- und Campingkosten. Die meisten Campingplätze in den Nationalpärken wurden diesen Oktober privatisiert und kosten neu pro Person und Nacht 50 Dollar, dazu kommen noch die Parkgebühren! Die Nationalpärke in Botswana waren schon vor dieser Veränderung teuer und es wird interessant sein, ob die Privatfirmen einen Mehrwert bringen werden oder ob es für den Besucher einfach höher Kosten sein werden! Wir sind froh, dass wir Botswana schon gut bereist haben, denn wir finden dieses neue System stossend.   </p>
<p>Im 2003 waren wir zum ersten Mal in Botswana und besuchten den Moremi NP. War der Park im Jahr 2003 staubig, trocken und braun, war er dieses Jahr grün und nass, eigentlich so, wie man sich ein Delta aus unzähligen Wasserläufen vorstellt. Durch das viele Wasser waren die Strassen schwieriger zu befahren und in einem schlechteren Zustand als bei unserem ersten Besuch.</p>
<p>Kaum sind wir in Xaxanaka angekommen, bekamen wir von einem riesigen Elefantenbullen besuch, was natürlich ganz spannend war. Der Elefant blieb ungefähr eine halbe Stunde in unserer Nähe und wir konnten ihn in aller Ruhe beobachten und fotografieren, wobei ich ihm ein &#8220;bisschen&#8221; zu nahe kam, was er mir unmissverständlich zu verstehen gab. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/dsc01846.JPG" alt="dsc01846.JPG" />Nun, ich musste mich unverzüglich zurück zu ziehen&#8230; na, ja, ich tat dies ohne weiteres Nachfragen&#8230;<br />
Übrigens Elefanten laufen in der Regel auf so leisen Sohlen, dass man sie oft erst sieht, wenn sie fast zum Greifen nahe sind. <br />
Morgens und abends flogen duzende der wunderschönen Carmine Bee-Eater <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/dsc02143.JPG" alt="dsc02143.JPG" />ins Camp und zeigten dabei ihre roten Bäuche, die mit dem Sonnenuntergang noch röter und schöner als sonst leuchteten.</p>
<p>Am zweiten Tag im Park trafen wir auf zwei herrliche Löwen. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/dsc02963.JPG" alt="dsc02963.JPG" />Wir konnten beobachten wie sie eine riesige Büffelherde verfolgten. Beide Löwen lauerten im Gebüsch auf die Büffel. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/dsc03009.JPG" alt="dsc03009.JPG" />Wir waren so überrascht zu sehen, dass nicht die Löwen die Büffel angriffen, sondern umgekehrt. Die Büffel standen mit der Nase im Wind <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/dsc03028.JPG" alt="dsc03028.JPG" />und rochen die Löwen. Immer mehr Büffel liefen zusammen mit der Nase in der Luft und schlussendlich zog eine grosse Gruppe Büffel Richtung Löwen. Die Löwen gaben ihren Angriff auf, entdeckt durch die Büffel waren sie chancenlos. Wow, was hatten wir für ein Glück, so was zu sehen.</p>
<p>Nach drei Nächten in Xaxanaka freuten wir uns auf einen Ortwechsel und fuhren zu unserem gebuchten Platz in Third Bridge. Um nach Third Bridge zu gelangen mussten wir über die einfachen Holzbrücken bei Fourth Bridge und Third Bridge fahren. Die Brücken sahen nicht sehr stabil aus, eigentlich eher wie Holzflosse, die bis zu den Böschungen ragten, doch die Brücken haben Idefix problemlos getragen und wir erreichten sicher unser Camp. Third Bridge war in der Zwischenzeit privatisiert, was man dem Dusch- und WC-Block nicht ansah, denn die WC&#8217;s funktionierten genau so schlecht wie in Xaxanaka und sauberer waren sie auch nicht. Nach unserem Mittagessen bekamen wir Besuch von aufdringlichen Pavianen. Diese &#8220;Affen&#8221; gingen uns mit ihren Attacken derart auf die Nerven, dass wir unsere sieben Sachen wieder zusammen packten und nach Xaxanaka zurückkehrten, obwohl wir für zwei Nächte in Third Bridge gebucht hatten. In Xaxanaka stellten wir uns, für eine Nacht, wieder auf den Reserveplatz und fuhren am nächsten Tag nach North Gate, wo wir eine Nacht auf dem Platz von netten Holländern stehen konnten.</p>
<p>Auf North Gate hatten wir uns am meisten gefreut. Wir hatten North Gate so schön in Erinnerung, wie wir herrlich am Fluss stehen und die Tiere beobachten konnten. Da es aber dieses Mal so viel Wasser hatte, waren viele von den Strassen, die am Fluss entlang mäanderten, überflutet und die Fahrt mit Idefix auf den engen Umgehungsstecken durch Gebüsch und Hecken waren keinen Spass, da wir immer wieder Äste trafen, die sich entlang am Auto kratzten.<br />
Seit ein paar Tagen schmerzte Henks Schulter. Für ihn waren die Fahrten im Park anstrengend und so strichen wir unsere letzte Nacht in North Gate und fuhren zurück nach Maun, damit er sich etwas erholen konnte.</p>
<p>Nach Maun fuhren wir weiter nach Tsodilo Hills, wo wir Felsmalereien der San bewundern konnten. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/img_2180.JPG" alt="img_2180.JPG" />Als wir den Park verliessen kauften wir den Frauen aus dem Dorf noch ein paar Halsketten ab. Die Halsketten waren sehr schön gefertigt und sie verkauften sie zu einem fairen Preis. Ich fragte die Frauen, ob es in Ordnung ist, wenn wir ein Foto von ihnen machen würden. Sie meinten ja, aber machten, wie so oft in Afrika, eine ziemlich ernste Miene dazu. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/11/img_2199.JPG" alt="img_2199.JPG" />Als ich ihnen das Digitalfoto zeigte, bückten sie sich alle über die Kamera und lachten dabei so richtig herzhaft, als sie sich im Bild sahen.</p>
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		<title>Wenn der Schaden uns vor grösserem Schaden bewahrt!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 07:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oh, wie haben wir uns gefreut, dass wir noch ein zweites Mal in den Central Kalahari NP fahren werden.    Das erste Mal waren wir im Juni (Winter) da und wir freuten uns so sehr, den Park noch einmal in einer anderen Jahreszeit (Frühling) weiter zu entdecken. Wird die Kalahari-Landschaft anders aussehen als im Winter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, wie haben wir uns gefreut, dass wir noch ein zweites Mal in den Central Kalahari NP fahren werden.</p>
<p><span id="more-340"></span> </p>
<p> Das erste Mal waren wir im Juni (Winter) da und wir freuten uns so sehr, den Park noch einmal in einer anderen Jahreszeit (Frühling) weiter zu entdecken. Wird die Kalahari-Landschaft anders aussehen als im Winter oder nicht, oder ist der Unterschied der Jahreszeiten in der Wüste zu minimal, um zu sehen, werden wir andere Tiere antreffen?</p>
<p>In Ghanzi deckten wir uns mit Lebensmittel, Diesel und frischem Wasser ein und verbrachten auf einer Game-Farm, mit Wasserloch beim Camping, zwei herrliche Tage. Das Wasserloch wurde regelmässig von Wasserböcken, den scheuen Elands, Zebras, Gnus und Giraffen besucht.<br />
Am nächsten Tag ging es los und beide trugen wir vor lauter Vorfreude ein &#8220;big smile&#8221; im Gesicht. Wir wurden vorgewarnt, dass wir aufgrund des Tiefsandes für die 190 km zum Park rund 6-7 Stunden Fahrtzeit benötigen werden. Die ersten 100 km führten über eine Schotterpiste und wir meisterten diese Strecke in etwas mehr als einer Stunde, bis wir die Schotterpiste verlassen mussten. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/10/img_2075.JPG" alt="img_2075.JPG" />Danach krochen wir mit 25 km/h durch den Tiefsand. Nach fast drei Stunden fahren, für rund 60 km, erreichten wir die Parkgrenze und rechneten noch mit einer weiteren Stunde bis zum Parkeingangstor, wo sich das Parkbüro befindet. Ich war so froh, dass die lange Fahrt nun bald ein Ende haben würde, denn es war unglaublich heiss, richtig drückend und beide waren wir total verschwitzt. Einen Kilometer nach der Parkgrenze riss uns unerwartet eine Warnhupe mit aufleuchtender Warnlampe aus unserer Lethargie. Oh Gott, oh Gott, was ist den jetzt? Henk stellte sofort den Motor ab und wir schauten uns ratlos an. Die Warnlampe betraf die hintere Differenzialsperre, welche wir bis anhin noch nie benutzt hatten. Henk stieg aus dem Auto aus, damit er unter das Auto schauen konnte. Kaum verschwand er hinter dem Auto, hörte ich ihn rufen, dass wir einen von unseren Frischwassertanks verloren hätten. &#8220;Hähhh&#8221;? Henk war schon unter dem Auto, als ich Richtung verlorenen Wassertank lief, der ca. 50 m hinter uns auf der Sandstrasse lag. Auf halbem Weg kehrte ich zielbewusst zu Idefix zurück, da ich es keine gute Idee mehr fand, alleine durch Löwenland zu laufen. Dies klingt jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber wir hatten in den letzten Monaten viele, viele Löwen gesehen und das Risiko war schlicht und einfach da, dass ein Löwe plötzlich aufkreuzen würde. Nachdem Henk den Schaden unter dem Auto begutachtet hatte, liefen wir zu zweit zum verlorenen Wassertank, um ihn zum Auto zurück zu tragen. Henk erklärte mir in der Zwischenzeit, dass das Gehäuse, das unsere beiden Frischwassertanks trug, in der Mitte gebrochen war und dass er den zweiten Wassertank ebenfalls abmontieren wird.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/10/img_2076.JPG" alt="img_2076.JPG" /> Ui, ui, da hockten wir mitten in der Wüste im Niemands- oder besser gesagt im Löwenland, 25 km vom Einganstor des Parkes entfernt, kein anderes Auto hat uns auf dem Weg in den Park passiert, Probleme mit unserem Trinkwasser sowie einer aufleuchtenden Warnlampe mit Warnhupe und als wäre dies noch nicht genug, zogen auch noch Regenwolken auf.<br />
Während dem Henk unter dem Auto den zweiten Wassertank abmontierte, patrouillierte ich in der Hitze ums Auto herum und hielt Ausschau nach Löwen. Henk bekam den Wassertank nicht ab, da er mit 60l Wasser zu schwer war. Einfach ablassen konnten wir das Wasser nicht, denn wir wussten ja nicht, wie lange wir alleine in der Wüste ausharren mussten und somit war das Trinkwasser zu kostbar. Mit einem Ansaugschlauch konnten wir das Wasser schlussendlich in unseren 10 L Wassersack umfüllen, um diesen dann immer wieder in den bereits geretten Wassertank umzuleeren. Am Schluss hatten wir rund 50 l Trinkwasser gerettet und der zweite Tank war nun auch abmontiert. Was hatten die Wassertanks mit der Differenzialsperre zu tun? Wurde ein Kabel verletzt oder die Differzialsperre irgendwie eingelegt? Wir bewegten die Schaltung der Differenzialsperre ein und aus und konnten doch keinen Unterschied feststellen. Bei der weiteren Inspektion unter dem Auto entdeckte Henk zudem dass ein Bolzen der Blattfeder gebrochen ist. Mann, oh Mann, oh Mann, dass wird immer Besser! In der Zwischenzeit hatte es so richtig angefangen zu regnen und wir flüchteten ins Auto. Nein, nein, Regen war nicht genug, so kam nach dem Regen auch noch der Hagel. Wir waren in der Wüste gestrandet, es regnete, hagelte und später zeigte sich auch noch ein Regenbogen. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/10/img_2091.JPG" alt="img_2091.JPG" />Nach langem Beraten und wenig Erfahrung mit Differenzialsperre kamen wir zum Schluss, dass ein Kabel beschädigt sein muss und wir wieder zurück nach Ghanzi fahren werden, aber nicht mit dieser eingeschalteten Warnhupe, ansonsten würden wir  Ghanzi mit einem Gehörschaden erreichen.  Nach einigem Suchen konnten wir die Warnhupe unterbrechen und fuhren langsam und ganz vorsichtig auf sandiger Strasse mit einer defekten Blattfeder nach Ghanzi zurück. Um Mitternacht erreichten wir erleichtert Ghanzi.</p>
<p>Eine Garage vor Ort<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/10/img_2114.JPG" alt="img_2114.JPG" /> konnte den gebrochenen Bolzen der Blattfeder ersetzen und Henk funktionierte unseren Abwassertank zum Frischwassertank um, sodass wir immerhin noch 30 Liter Trinkwasser im Auto für die weitere Reise haben.</p>
<p>Leider war der Alluminiumrahmen für die zwei 60 Litertanks zu schwach und brach in der Mitte in zwei. Die Idee des Innenausbauers war gut, funktioniert aber auf Dauer nicht und wir mussten unsere Wassertanks in Ghanzi zurück lassen. Der weit grössere Schaden hätte aber durch den gebrochenen Bolzen in der Blattfeder verursacht werden können. Die Alarmhupe der Differenzialsperre wurde durch ein defektes Kabel verursacht und konnte leicht durch Henk repariert werden.</p>
<p>Leider haben wir nur die Parkgrenze erreicht und konnten den Nationalpark nicht wie geplant weiter entdecken. Definitiv ist, 200 km in der Wüste abschleppen, hätte uns ein Vermögen gekostet.  Wir sind so froh über unsere treuen Schutzengel!</p>
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		<title>Mozambique</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Mozambique, Mozambique hat dies nicht ein wunderbarer Klang? Für mich klingt es sehr exotisch und nach Abenteuer. Mozambique hat kilometerlange, weisse Sandstrände, die mit Muscheln geziert sind, Kokospalmen so weit das Auge sieht, warmes Meer und wie überall in Afrika eine unglaublich junge Bevölkerung (ca. 50 % der Einwohner sind unter 15 Jahre alt!). Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mozambique, Mozambique hat dies nicht ein wunderbarer Klang? Für mich klingt es sehr exotisch und nach Abenteuer.</p>
<p><span id="more-316"></span></p>
<p>Mozambique hat kilometerlange, weisse Sandstrände, die mit Muscheln geziert sind, Kokospalmen so weit das Auge sieht, warmes Meer und wie überall in Afrika eine unglaublich junge Bevölkerung (ca. 50 % der Einwohner sind unter 15 Jahre alt!).</p>
<p>Von Malawi aus fuhren wir über einen kleinen Grenzübergang (Chiponde) nach Mozambique. Die Zollformalitäten konnten wir schneller abwickeln, als uns von anderen Reisenden angedroht wurde und nach etwas über eine Stunde waren wir in Mozambique. Unser Ziel war Nacala, das in der Nähe von Ilha de Mozambique liegt, das noch zwei Tagesreisen entfernt lag. Da die von uns gewählte Strecke, weit weg von allen Touristenorten lag, gab es für die erste Übernachtung keinen Campingplatz. Auf unserer GPS-Karte (TA) war ein Picknick-Platz eingetragen und wir hofften, dass sich dieser Platz für unsere Übernachtung eignen würde. Da die Sandstrasse in einem sehr schlechten Zustand war, <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1579.JPG" alt="img_1579.JPG" />konnten wir nicht mehr als 35 km/h fahren und als wir endlich den ersehnten Picknick-Platz erreichten war es Nacht. Dieser Platz eignete sich schlecht für die Übernachtung, aber da es bereits so dunkel war, wollten wir nicht mehr weiter fahren. Es ist gefährlich in Afrika nachts zu fahren, es gibt zu viele Menschen und Tiere auf der Strasse und natürlich keine Beleuchtung. Kurz bevor wir den Picknick-Platz erreichten, sahen wir Menschen am Strassenrand, die wollten wir fragen, ob es möglich war, dort bei diesem Platz oder bei der Dorfschule zu übernachten. Als wir die paar 100m zurück fuhren, war keine Leute weit und breit mehr zu sehen, dazu waren alle Hütten dunkel. Nach einiger Zeit suchen, stiessen wir auf eine Gruppe junger Leute. Henk stieg aus dem Auto aus, um mit ihnen zu sprechen. Dummerweise hatten die Leute so viel angst vor uns, dass sie alle davon liefen und sich im Gebüsch versteckten. Henk stand schlussendlich ganz alleine da, mit erhobenen Händen. Trotz unserem Stress einen Schlafplatz zu finden, mussten wir über dieses Erlebnis lachen, hatten aber auch gelernt, dass wir einen Campingplatz bei Licht suchen müssen. Schon bei Tageslicht stellten wir fest, dass diese Route nicht all zu oft von Weissen befahren wird, da einige der kleinen Kinder davon rannten, wenn sie uns sahen und nicht wie üblich uns zu winkten.<br />
So blieb uns nichts anderes übrig, um weiter zu fahren. Zum Glück war der nächst grössere Ort (Malema) nicht mehr weit. Das erste grössere Gebäude, welches wir sahen war ein Spital. Dort hielten wir an und erkundigten uns, ob wir auf dem Spitalgelände übernachten könnten. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass die Spitäler in Schwarzafrika nicht ganz gleich sind, wie bei uns in Europa. Da gab es keinen Empfang oder eine Anmeldung und wir konnten niemanden finden, der englisch sprach. Wir sprachen mit Spitalbesuchern, die einige Wörter englisch sprachen. Sie deuteten uns an zu warten. Wir wussten nicht auf was wir warteten, aber wir entschieden uns dies zu tun, denn allzu viele Möglichkeiten hatten wir nicht. Wir warteten und warteten und warteten, bis die zwei Besucher uns schlussendlich andeuteten, ihrem Moped nach zu fahren. Wohin, wir hatten keine Ahnung, wir fuhren ihnen aber dennoch hinten nach. Nach 5 Minuten waren wir am Ziel: bei einem Hotel. Der eine Spitalbesucher übernahm für uns die Kommunikation und klärte ab, dass wir auf dem sicheren Hotelgelände campieren konnten. Das war ja super, gab es auch ein WC, welches wir benutzen konnten? Nein, es gab kein WC. Falls wir ein WC wünschten, müssten wir ein Hotelzimmer für die Nacht nehmen. Wir versuchten noch über den Zimmerpreis zu verhandeln, da wir ja nur das WC benützen wollten, die Hotelangestellte blieb aber hart und wir mussten den vollen Zimmerpreis bezahlen (dies ist in Afrika üblich, da wird über jeden Preis verhandelt). Nun hatten wir das Interesse unseres Helfers vom Spital geweckt. Er wollte wissen, ob wir tatsächlich im Auto schlafen wollten, wenn wir doch ein so (für ihn) schönes Hotelzimmer hatten! Für ihn war es unvorstellbar, dass wir im Auto einen höheren Komfort als in diesem Zimmer hatten. Das Hotelzimmer war nach unserem Massstäben sehr einfach, aber ich denke, für unseren Helfer, war es vielleicht das schönste Zimmer, das er je gesehen hat, denn die Menschen in Mozambique sind sehr, sehr arm. Unendlich müde und dankbar, dass wir eine sichere Übernachtung gefunden hatten, vielen wir in dieser Nacht (im Idefix) in einen traumlosen Schlaf. Am nächsten Morgen frühstückten wir wie richtige Camper vor unserem Auto und wir waren bestimmt ein seltsames Bild.<br />
Die zweite Übernachtung war auf einem Campingplatz an einem kleinen Damm. Die schlechten Strassen setzten uns zu, vor allem Henk, er hatte durch die strapaziösen Strassen fast einen Hexenschuss bekommen. Am Tag darauf erreichten wir endlich Nacala, wo wir nach einigem Suchen unseren gewünschten Campingplatz am Meer fanden. Damit wir uns vor der strengen Fahrt erholen konnten, blieben wir dort drei Nächte, bis wir nicht mehr länger warten konnten und endlich nach Ilha de Mozambique fuhren. Nacala war übrigens der nördlichste Punkt unserer Afrikareise.</p>
<p>Ilha de Mozambique ist&#8230; ja, was? Atemberaubend, unvergesslich, interessant, voller Ruinen, exotisch, farbenreich, arm, aber auch reich durch seine fröhlichen und freundlichen Bewohner, so wie ich mir Kuba vorstelle.<br />
Damit wir die Insel so richtig geniessen konnten, entschieden wir uns auf der Insel ein Hotelzimmer zu nehmen, da es auf Ilha de Mozambique kein Camping gibt. Wir stellten Idefix auf dem gesicherten Parkplatz unseres Hotels ab und genossen ein richtiges Bett sowie ein eigenes Badezimmer in unserem Zimmer. Ilha de Mozambique ist sicher für Touristen, so dass wir uns auch am Abend frei auf der Insel bewegen und die fantastische Küche von Ilha richtig genießen konnten. Die Kinder auf der Insel sind alles andere als scheu. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1651.JPG" alt="img_1651.JPG" /><img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1647.JPG" alt="img_1647.JPG" />Oft fragten sie nach &#8220;Foto&#8221;, wenn sie unsere Kamera sahen und wollten danach Selbstverständlicherweise das digitale Bild auf der Kamera sehen und dabei selber auf alle Knöpfe drücken. In den Ruinen leben viele Familien und manchmal sieht es so aus, als ob ihnen bald das obere Stockwerk auf den Kopf fällt. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1700.JPG" alt="img_1700.JPG" /><img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1633.JPG" alt="img_1633.JPG" />Vor dem Bürgerkrieg waren es die Herrschaftshäuser der Portugiesen, die aber alle miteinander wegen des Bürgerkrieges die Insel verliessen. Von diesem Prunk ist nur noch wenig zu sehen und die Häuser sind nur teilweise wieder renoviert worden.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1683.JPG" alt="img_1683.JPG" /><br />
Für uns zählten diese Tage auf der Insel zu den schönsten unserer gesamten Reise und wir werden die Eindrücke in unseren Herzen bewahren und hoffentlich, irgendwann wieder nach Ilha für ein paar Tage zurück kehren.</p>
<p>Nun fuhren wir Richtung Süden und machten einige Abstecher zum Meer, wo wir jeweils mehrere Tage blieben, um Strand und Meer zu geniessen. Für richtige Beachferien sind wir allerdings noch zu früh in der Saison (es ist noch immer Winter) und es ist noch nicht so heiss, wie wir uns dies für Badeferien wünschen würden. So genossen wir vor allem Strandspaziergänge.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1783.JPG" alt="img_1783.JPG" /><br />
<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/dsc02710.JPG" alt="dsc02710.JPG" />Der allerschönste Platz am Meer war für mich Farol der Barra bei Inhabame, wo wir die Buckelwale vom Strand aus beobachten konnten.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/dsc07036.JPG" alt="dsc07036.JPG" /> Der Campingplatz liegt auf einer Düne und die Sicht aufs Meer ist einzigartig schön. So sassen wir auf unserem schönen Platz, gerüstet mit Fernglas und Kamera und genossen die atemberaubende Aussicht sowie die Wale, wie sie schwammen, sprangen und dadurch riesige Wasserfontänen in die Luft spritzten. Glaub mir, es ist noch viel schöner, als dass ich es beschreiben kann. Der Höhepunkt war eine Fahrt in einem Schlauchboot, das uns direkt zu den Walen brachte. Die Wale waren zum Greifen nahe. Ein Fisch mit einer Länge von 25 m, der mit seinem Kalb direkt neben dem Gummiboot schwimmt.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/09/img_1772.JPG" alt="img_1772.JPG" /> Was für unvergesslichen Augenblicke einer Reise, nicht?</p>
<p>Nach fast einem Monat Mozambique sind wir für ein paar Wochen ins Schlaraffenland Südafrika zurückgekehrt. Es ist total schön, nach Monaten wieder in reich bestückten Supermärkten einzukaufen.</p>
<p>Idefix hat sich wiederum super bewährt. Zurück in Südafrika haben wir zwei von den vier Stossdämpfern ersetzen lassen und freuen uns auf die Weiterfahrt in den Krüger.</p>
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		<title>Malawi</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 11:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Malawi zeichnet sich für uns durch seine überaus freundlichen Menschen, wunderschöne Landschaften, den Malawi See &#8211; drittgrösster See Afrikas &#8211; so gross wie ein Meer und die überall anzutreffenden Hilfswerke aus. Als wir durchs Land fuhren winkten uns Gross und Klein fröhlich zu. Die Menschen hier sind zu recht stolz auf ihre Freundlich- und Gewaltlosigkeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Malawi zeichnet sich für uns durch seine überaus freundlichen Menschen, wunderschöne Landschaften, den Malawi See &#8211; drittgrösster See Afrikas &#8211; so gross wie ein Meer und die überall anzutreffenden Hilfswerke aus.</p>
<p><span id="more-308"></span></p>
<p>Als wir durchs Land fuhren winkten uns Gross und Klein fröhlich zu. Die Menschen hier sind zu recht stolz auf ihre Freundlich- und Gewaltlosigkeit. Malawi ist ein wunderschönes, herrliches Reiseland, hier entdeckten wir noch echtes Afrika! Obwohl es zu Beginn am malawischen Zoll nicht klar war, ob wir überhaupt in Malawi einreisen können&#8230;.</p>
<p>Am malawischen Zoll wurden wir informiert, dass nur Henk ohne Visum nach Malawi einreisen kann. Holländer brauchen kein Visum, Schweizer schon &#8211; wahrscheinlich zahlen die Holländer viel an die malawische Entwicklungshilfe! Der Zollbeamte klärte uns auf, dass wir nach Sambia zurück fahren müssen, um dort in Lusaka für mich ein Visum zu beantragen. Lusaka liegt eine Tagesreise vom Zollamt weg, dazu hätten wir in Sambia wiederum für uns beide ein Visum für die Einreise kaufen müssen, was uns 100 USD gekostet hätte, eventuell wären auch noch einmal Gebühren fürs Auto angefallen.<br />
Das Wichtigste in Afrika ist immer einen kühlen Kopf zu bewahren und freundlich zu bleiben. Also erklärten wir dem Zollbeamten freundlich, was dies an Kosten und Zeit für uns bedeuten würde, falls er uns tatsächlich nach Sambia wegen eines fehlenden Visums zurück weisen würde. Freundlich sein nützte dieses Mal gar nichts und Henk änderte seine Taktik und wurde richtig, ich meine so richtig, richtig wütend und erklärte dem Zollbeamten noch einmal unsere Lage und gab deutlich an, dass wenn er uns den Zutritt ins Land verweigert, wir direkt nach Mozambique gehen und nie in Malawi einreisen werden. Dies half einen Schritt weiter und wir konnten durch die Hintertür ins Zollbüro eintreten. Der Beamte informierte uns mehr als eine halbe Stunde über die neuen Änderungen (am Zoll sind keine Visa mehr erhältlich). Er meinte, dass ihm ohne Bewilligung seiner Vorgesetzten die Hände gebunden sind und er uns nicht weiter helfen kann. Die Diskussionen waren harzig und wir dachten, dass wir in einer Sackgasse gelandet sind, also standen wir auf und wollten gehen. Der Zollbeamte bat uns augenblicklich wieder Platz zu nehmen und begann mit seiner Geschichte wieder von vorne. Mensch, wir sind Europäer und keine Afrikaner, wir können nicht 100 Mal über das Selbe diskutieren ohne weiter zu kommen.<br />
Im Nachhinein ist uns klar, dass wir ihn hätten bitten müssen, seine Vorgesetzten anzurufen. Damit wäre er mit uns ins Geschäft gekommen! Aber wir Europäer standen auf der langen Leitung und hatten keine Ahnung auf was er wartet. Nach langer Zeit bot er uns endlich selber an, seinen Chef anzurufen. Der war aber natürlich nicht zu erreichen und so liess er uns weiter schmoren. Nach ca. zwei Stunden und mehreren angeblichen Telefonanrufen mit seinen Vorgesetzen erklärte er uns, dass er unser Problem lösen könnte, indem er uns eine Art Empfehlungsschreiben mitgegeben würde und wir damit in Lilongwe auf dem Immigrationsbüro ein Visum für mich beziehen könnten. Wir waren aber noch immer nur beim &#8220;Könnte&#8221; und noch nicht beim &#8220;Können&#8221;. Nachdem wir ihm vorschlugen seine Bemühungen zu begleichen, ging es auf einmall schnell und wir bekamen ein Standartschreiben für das Immigrationsbüro!</p>
<p>Am nächsten Morgen erreichten wir nach einigem Suchen das Immigrationsbüro um 09.00. Gut Ding will Weile haben und um 12.00 hatten wir, nach einem sehr interessanten Morgen, schlussendlich mein ersehntes Visum für Malawi.</p>
<p>In Malawi wollte ich gerne Hermann treffen. Hermann arbeitet seit einigen Jahren, jeden Sommer für ein paar Wochen, in Projekten von World Relief mit. Hermann informierte uns, dass die Mitarbeiter von World Relief in Lilongwe uns mitteilen können, wo sein genauer Aufenthaltsort sein wird. So suchten wir das Office von World Relief in Lilongwe auf. Leider waren nur wenige Strassen angeschrieben und wir benötigten einige Zeit bis wir das Büro endlich fanden. Die Mitarbeiter waren dort bereits über unser baldiges Eintreffen informiert und wir wurden sehr freundlich empfangen. Mit ziemlich genauen Angaben besuchten wir Hermann am nächsten Tag in Salima. Da Hermann schon so oft in Malawi war, konnte er uns viel über Land und Menschen erzählen. So machte uns Hermann darauf aufmerksam, dass die Kinder am Strassenrand keine getrocknete Fischli am Spiess verkaufen &#8211; wie wir glaubten, sondern dass die Jungs gegrillte Mäuse anbieten, die sie auch gleich am Strassenrand auf kleinen Feuerchen grillen! Wir bekamen einen kleinen Einblick in die Projekte von World Relief, was wir natürlich sehr interessant fanden. Zu Dritt besuchten wir die Mua Mission, die 1902 von katholischen Missionaren gegründet wurde. Die Mission wurde durch die künstlerischen Ambitionen eines Paters zu einer kulturellen Begegnungsstätte und zeichnet sich durch ihre hervorragenden Holzschnitzereien aus. Für mich wirkte die Mission eher wie ein Dorf von ausgezeichneten Holzschnitzern, als eine katholische Mission. Die Kirche war sehr einfach geschmückt, aber äusserst eindrücklich, da der ganze Leidensweg von Jesus mit geschnitzten Holzbildern dargestellt ist.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/08/dsc02540.JPG" alt="dsc02540.JPG" /> Der Besuch war eine Bereicherung und wir fanden den Ausflug schön. Am Abend war es Zeit sich von Hermann zu verabschieden und wir freuen uns, wenn wir ihn dann in der Schweiz wieder treffen werden.</p>
<p>Als wir zum Campingplatz in Senga Bay zurück kehrten trafen wir Sylvie und Thomas wieder. Sylvie und Thomas sind ebenfalls aus dem Zürcher Oberland und sie sind ebenso lang unterwegs wie wir, vor Afrika bereisten sie Asien. Wir haben uns über das Wiedersehen sehr gefreut. Mit ihnen zusammen verbrachten wir noch zwei Tage in Senga Bay bis uns der starke Wind wortwörlich weg blies und wir weiter reisten.</p>
<p>Der Malawi See ist so schön und eindrücklich, dass wir an drei verschiedenen Orten campierten. Bei jedem Ort sagten wir, dass es noch schöner war, als am letzten Ort. Zu jeder Lodge, wo wir campierten, gab es ein Dorf und so bekamen wir regelmässig Besuch von Curio-Verkäufern, Fischern, kleinen süssen Kindern, usw.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/08/dsc06039.JPG" alt="dsc06039.JPG" /> Bei Palm Beach war die Lodge sozusagen vom Dorf umgeben, so dass die Fischer, Frauen und Kinder den ganzen Tag an uns vorbei liefen. Es war für uns, aber auch für die Dörflinge, höchst interessant und so beobachteten wir uns gegenseitig mit viel Neugierde und Spass. <img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/08/dsc06112.JPG" alt="dsc06112.JPG" />Über den Strand liefen Geissen, Schafe und Kühe, was es für uns den Aufenthalt noch viel abwechslungsreicher machte. Als ich abends anfing meine Turnübungen zu machen, waren die neugierigen Frauen kaum mehr weg zu bringen und ich brach meine Übungen frühzeitig ab, denn es war mir doch sehr unangenehm, von lachenden Frauen beobachtet zu werden.</p>
<p>Als wir nach Blantyre fuhren, begegneten wir einer Kolonne (zu) schnell fahrender, teurer Autos. Beim ersten Auto das uns begegnete heulten die Sirenen und so glaubten wir, dass es die Polizei war. In der Mitte dieser Auto-Kolonne war ein schwarzer teurer Mercedes, der durch zwei überholende Autos abgeschirmt und wir somit von der Strasse abgedrängt wurden. Der Fahrer vom letzten Auto zeigte uns dann den &#8220;Mei-Mei-Finger&#8221; und gab uns somit an, dass wir am Strassenrand hätten anhalten müssen. Es ging alles sehr schnell und als uns die Kolonne passiert hatte, realisierten wir, dass wir dem Mr. Präsident von Malawi begegnet sind. Leider stand in keinem Reisebuch, wie man sich auf der Strasse korrekt verhält, wenn einem der Präsident begegnet.</p>
<p>In Blantyre brachten wir unsere Website wieder auf den neuesten Stand und erledigten alles was nötig war und deckten uns mit viel frischem Gemüse ein, dass wir auf dem Markt kauften. Uns hat die Stadt recht gut gefallen, da so viel los war. Die afrikanischen Städte sind in der Regel nach unseren Massstäben nicht schön, aber höchst interessant. Auf dem Weg zum Markt liefen wir an vielen Schneidern vorbei, die ihre Arbeit am Strassenrand anboten. Die Schneider (meistens Männer) hatten alle Nähmaschinen, die mit einem Fussrad angetrieben wurden. Die an uns vorbei fahrenden Minibusse hatten oft vorne und auf der Seite vom Auto frischen Fisch oder Hühner angebunden. Am Markt angekommen, wurden wir sofort von kleinen Jungs umringt, die wir glaubten, Plastiksäcke für die Einkäufe verkaufen wollten. Diese Jungs verdienten ihr Geld aber, indem sie die Einkäufe der Kunden gegen ein Trinkgeld durch den gesamten Markt bis zum Auto trugen.</p>
<p>Seit über zwei Wochen plagte mich stetiges ziehen und drücken im Bauch. Ich hatte keine grossen Schmerzen, es war aber doch unangenehm und wir hatten keine Ahnung, was denn jetzt schon wieder ist, da ich erst eine langwierige Erkältung auskuriert hatte. Ich vermutete, dass es durch die Malariaprophylaxe verursacht wurde. Der Beilagezettel bestärkte meine Vermutungen. Eigentlich wollten wir weiter nach Mozambique fahren, aber da die ärztliche Versorgung in Mozambique nicht gut ist, verschoben wir unsere Abreise um ein paar Tage und fuhren ein viertes Mal an den Malawi See. Hier stoppte ich  mit der Malarieprophylaxe und siehe da, meine Bauchschmerzen verschwanden. Es ist gut zu wissen, dass das Bauchweh von der Malariaprophylaxe kommt und keine anderen Ursachen hat. Wir werden nun nach Mozambique gehen und ich werden die Tabletten wieder einnehmen, da in Mozambique immer ein Malariarisiko besteht. Wir werden sehen, wie es mir gehen wird und nötigenfalls unsere Reise durch Mozambique abkürzen.</p>
<p>Es ist erstaunlich zu sehen, wie viele Hilfswerke und Organisationen in Malawi tätig sind. Wir haben hier mehrere Volontäre getroffen sowie diverse Leute, die an einer Studie arbeiten. Wir denken, dass Malawi ein sehr gutes Land für Entwicklungshilfe ist, da die Bevölkerung sehr freundlich, dankbar, aber auch sehr arm ist. Dazu kommt, dass die politische Lage hier sehr sicher ist. Eigentlich bin ich ja ein Befürworter der Entwicklungshilfe, wenn mich aber Henk fragt, wo denn all die Entwicklungshilfe, die in den letzten Jahrzehnten eingebracht wurde, geblieben ist, tja, dann fehlen mir die Antworten, denn ersichtlich ist es nicht wirklich&#8230;</p>
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		<title>Samstag, der 13. Juni 2009, Was für ein Tag!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 13:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samstag, der 13. Juni 2009, begann unspektakulär und wir machten uns morgens auf, um den Nxai Pan NP weiter zu entdecken.   Wir erreichten den Nxai Pan NP bereits vor zwei Tagen und konnten nicht wie geplant, die ersten zwei Nächte auf dem Camping bei Baines&#8217;s Baobab verbringen, da der Regen den Weg über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, der 13. Juni 2009, begann unspektakulär und wir machten uns morgens auf, um den Nxai Pan NP weiter zu entdecken.</p>
<p><span id="more-285"></span> </p>
<p>Wir erreichten den Nxai Pan NP bereits vor zwei Tagen und konnten nicht wie geplant, die ersten zwei Nächte auf dem Camping bei Baines&#8217;s Baobab verbringen, da der Regen den Weg über die Pfanne unüberwindbar machte. So wurden wir beim Gate direkt zum South Camp verwiesen, wo wir insgesamt drei Nächte campierten. Die Ranger machten uns aufmerksam, dass wir wegen dem Regen nicht viele Tiere sehen werden, da es im ganzen Park nach dem Regen so viel Wasser gab und daher die Tiere die Wasserlöcher nicht aufsuchten. Die ersten zwei Tage waren tatsächlich, was die Tiere anbelangte, nicht sehr spannend. Die Herausforderung lag bei den nassen und rutschigen Strassen, was teilweise für uns kein grosser Spass war. Der Dreck spritzte während der Fahrt bis zu den Fenstern hoch und Idefix rutschte teilweise in den tiefen Fahrspuren umher, was uns ein sehr ungemütliches Gefühl gab.</p>
<p>An diesem Tag verliessen wir das Camp erst um 09.00 morgens, da wir nicht sehr motiviert für den Morning-Drive waren. Nach ca. einer Stunde sah ich die Silhouette einer grossen Katze.</p>
<p>Agi: &#8220;Ui,ui, da ist ein Löwe mit seinem Jungen!&#8221;<br />
Henk: &#8220;Nein, kein Löwe, das ist ein Gepard!&#8221;<br />
Agi: &#8220;Nein, nein, kein Gepard, das ist ein Leopard, ein Gepard ist höher!&#8221;<br />
Henk: &#8220;Unglaublich, ja, das ist ein Leopard mit seinem Jungen, was für ein Glück!&#8221;</p>
<p>Wir konnten den Leopardin ca. eine Viertelstunde beobachten, bis sie mit ihrem Jungen im Dickicht verschwand.<img width="425" src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/06/dsc00848.JPG" alt="dsc00848.JPG" height="303" style="width: 375px; height: 281px" /> Wow, was für ein Erlebnis.</p>
<p>Nach ca. drei Stunden kamen wir zum Camp zurück und bereiteten dort unser Mittagessen vor, noch immer total aufgestellt über unser Erlebnis mit den Leoparden.</p>
<p>Um 15.00 wurde Henk unglaublich kribbelig und es gab für ihn kein Halten mehr. Henk wollte den Leopard noch einmal sehen und so fuhren wir wieder los. Nach ca. einer Viertelstunde fotografierte ich einen Vogel, während dem Henk zwei Löwinnen erspähte. Wir beobachteten die Löwinnen, wohin sie gingen und fuhren in dieselbe Richtung. Nach ein paar Minuten fand sie Henk wieder und entdeckte noch einen Löwen dazu, der den Löwinnen folgte. Der Löwe kam direkt auf uns zu und nach ein paar Minuten überquerte er vor unserem Auto gemächlich die Strasse. Nein so was, da sahen wir drei Löwen. Auf dieses Ereignis warteten wir schon seit Wochen.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/06/dsc00970.JPG" alt="dsc00970.JPG" /></p>
<p>Eine Stunde später sahen wir drei &#8230;, ja was?</p>
<p>Agi: &#8220;Das sind Hyänen, schau doch, wie das &#8220;Füdli&#8221; abfällt.&#8221;<br />
Henk: &#8220;Nein, Hyänen sind grösser, sind das Wildhunde?&#8221;<br />
Agi: &#8220;Nein, Wildhunde sehen anders aus, was meinst Du zu Löffelhunden?&#8221;<br />
Henk: &#8220;Nein, keine Löffelhunde, vielleicht doch Hyänen?&#8221;</p>
<p>Wir spekulierten noch lange und konnten schlussendlich die Tiere mit unserem Tierbuch identifizieren. Es waren Erdwölfe, die scheinbar, sehr selten zu sehen sind.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/06/dsc01007.JPG" alt="dsc01007.JPG" /></p>
<p>Langsam wurde es dunkel und wir machten uns auf den Rückweg. Kurz vor dem Camp überquerten noch einmal zwei grosse Katzen die Strasse. Wir schauten uns an, glaubten unseren Augen nicht, denn da liefen zwei Geparden vor dem Auto über die Strasse.<img src="http://www.idefixontour.com/wp-content/uploads/2009/06/dsc01031.JPG" alt="dsc01031.JPG" /></p>
<p>Wahrscheinlich scheint dies für Euch, liebe Leser, nicht so spektakulär zu sein. Aber ich kann Euch versichern, dass dies ein sehr ungewöhnlicher Tag war und wir so viel Glück hatten, dass wir es kaum fassen konnten. Ich sagte zu Henk: &#8220;Gott hat heute für uns den Himmel aufgetan, den dies ist ein mehr als ungewöhnlicher Tag.&#8221; Schnell sandte ich noch ein paar Herzenswünsche zum Himmel, denn ich hatte das Gefühl, heute ist nichts unmöglich.</p>
<p>In der Zwischenzeit war es dunkel und wir hatten noch fünf Minuten bis zu unserem Camp, wo wir beinahe mit Idefix im Schlamm stecken geblieben wären. Aber mit Low-Low-Gear brachte Henk Idefix nach ein paar Minuten aus dem Schlamm und wir erreichten überglücklich unser Camp!</p>
<p>Als wir den Park verliessen, wollte der Ranger wissen, was wir alles sahen. Der Ranger war mehr als verblüfft und stolz präsentierten wir ihm unsere Fotos, damit er uns auch glaubte. Seine Augen wurden bei jedem Bild grösser und grösser. Mit unseren Bildern zeigten wir ihm, dass es im Park Erdwölfe gab, was er offensichtlich vorher nicht wusste.</p>
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