Kurzgeschichte Ndumo NP
Der Ndumo NP ist ein kleiner Nationalpark in Südafrika an der Grenze zu Mozambique und liegt weit weg von Allem.
Obwohl der Park sehr klein ist, hat er eine grosse Vielzahl von Tieren, wie Nashörner, Giraffen, verschiedene Böcke, Krokodile, usw. sowie bezaubernde Natur zu bieten. Dieser Park ist einer der Top-Nationalpärke für Vogelkundige. Wir sind zwar keine Vogelkundigen, wollten ihn aber trotzdem sehr gerne sehen und hofften darauf, dass wir neue Vögel erspähen werden. In der ersten Nacht war der ganze Campingplatz von einem Vogel-Club ausgebucht und wir hatten Glück, dass sie uns einen schönen Platz abgaben. Am nächsten Tagen verliess der gesamte Vogel-Club den Nationalpark und wir hatten den ganzen Camping-Platz und Park für uns allein. Wir suchten uns den schönsten Platz mit viel Schatten aus und waren sehr zufrieden. Den warmen Abend genossen wir vor dem Auto und staunten sehr, wie viele Fledermäuse wir mit unserer Lampe anzogen. Ständig hatten wir Fledermäuse, die ums Auto flogen und beide hörten wir sie sogar während der Nacht, wie sie links und rechts ums Auto flitzten. So was hatten wir noch nie erlebt und am nächsten Morgen witzelten wir, wie sauber Idefix sein muss, um im Mondschein wie eine Lampe zu leuchten, um all diese Fledermäuse anzuziehen. An diesem Morgen buchten wir eine Walking-Safari, um mit einem Führer Vögel und andere Tiere zu Fuss zu erkunden. Leider war der Himmel bedeckt und so zeigten sich zu unserem bedauern nicht sehr viele Vögel (der Winter ist zudem nicht die richtige Jahreszeit dafür). Am Nachmittag entdeckten wir mit Idefix den Park auf eigene Faust und genossen die vielen Tiere, die wir unterwegs sahen. Wir besuchten einen Birdhide zu dem wir fast einen Kilometer laufen mussten. Ich fand das gar keine gute Idee, denn wir sahen unterwegs einige Nashörner und wir wussten, dass hier auch die Nilpferde leben. Wir liefen über eine Wiese beim Wasser und ich bin vor Angst fast gestorben. Nashörner lieben übersichtliche Grasflächen zum Fressen. Zum Glück sahen wir keine Nashörner und Nilpferde waren weit und breit auch nicht zu sehen, die kommen abends - manchmal auch schon früher - aus dem Wasser um am Land zu fressen. Den Birdhide konnte ich nicht richtig geniessen, da ich immerzu an den Rückweg über die grosse Wiese denken musste und drängelte Henk ziemlich schnell für den Rückmarsch zum Auto, welches wir auch ohne Zwischenfälle sicher erreichten. Beim Eindunkeln kamen wir bei unseren Platz auf dem Camping an und ich wies Henk ein, wie er am Besten Idefix auf unseren Platz neben einem Baum hinstellt, damit Idefix am nächsten Morgen im Schatten steht. In diesem Moment flitzten mir dutzende Fledermäuse nur so um die Ohren und ich krieg nur noch ein: “Uiiii, Henk lueg mal” heraus. Die ganze Fledermauskolonie kam aus einem Astloch geflogen, neben dem ich gerade stand! Ich denke, es ist unnötig zu erläutern, dass ich mich ziemlich schnell vom Baum entfernte und mich zum lachenden Henk flüchtete. Tja, kein Wunder hatten wir so viele Fledermäuse ums Auto, wenn wir direkt vor ihrer Behausung parkierten! Nun, der ganze Campingplatz stand zu unserer Verfügung, da wir noch immer die einzigen Gäste waren und so suchten wir uns einen anderen Platz mit weniger Mitbewohnern aus.