Pinnacles to Monkey Mia

Eigentlich hat es mich erstaunt, dass mir (Agi) die Pinnacles so gut gefallen haben. Als ich die Bilder in den Prospekten sah, dachte ich, na ja, dies wird mich kaum grossartig faszinieren.

Aber da habe ich mich sehr getäuscht, es war tatsächlich unglaublich schön. Die Farbe vom Sand war gelb. Nein, nicht einfach gelb, der Sand war goldfarben. Das Wetter hat nicht wirklich mitgespielt und es hat richtig geregnet.

Die schönste Zeit für Fotos wäre während dem Sonnenuntergang, aber uns ging das Wetter so auf die Nerven, sodass wir vorzeitig abgezogen sind. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz sahen wir die ersten lebenden grauen Kängurus. Was uns “logo” total gefreut hat. Da uns das Klima noch immer nicht zusagte, fuhren wir am nächsten Morgen weiter Richtung Norden nach Geraldton.

In Geraldton assen wir wunderbaren Hummer und ach wie schön, es wird endlich wärmer und wir können Shorts tragen.

Die nächste Destination war der Kalbarri-Nationalpark. Am ersten Tag bestaunten wir die Pelikanfütterung, was eher für Kinder oder für grosse Kinder gedacht war und danach besuchten wir eine Papageienaufzucht, welche uns sehr gut gefiel. Am zweiten Tag entdeckten wir die Murchison River Gorge. Dort wanderten wir einen Loop von 8 km. Es hiess, dass man ca. 3 bis 4 h für den Rundgang benötigt und 3 L Wasser pro Person mitbringen soll. Der Rundgang war sehr eindrücklich und wunderbar, aber auch sehr anstrengend. Es gab nur einen Naturpfad, der öfters durch sehr weichen Sand ging und einmal mussten wir sogar an einer Klippe entlang kriechen. Pausen konnten wir uns nicht gönnen, da es so viele Fliegen gab, die einem extrem belästigten. Leider hatten wir unseren Hut mit Netz nicht dabei, dafür sind wir um eine Erfahrung klüger und so gibt es keine Wanderung ohne Netzhut mehr. Wir kamen sehr müde und verschwitzt, aber doch zufrieden über unsere Leistung, zum Campingplatz zurück und gönnten uns dort ein kaltes Bier.

Apropos Alkohol und Zigaretten sind sündhaft teuer. Eigentlich ist alles sehr teuer hier. Die Lebensmittel kosten so viel wie zu hause oder sind teurer. Die Milchprodukte sind am teuersten, das Fleisch dagegen unglaublich billig.

Der nächste Park den wir besuchten, war der Francois Peron NP bei Denham. Dieser Park liegt an der Küste von Shark Bay. Von der Küste aus konnten wir Wasserschildkröten beobachten, die nach Luft schnappten und Delphine. Eventuell haben wir auch Haie gesehen, wir waren uns aber nicht sicher. Nachts campierten wir direkt am Meer, nur wir zwei, ganz alleine. Das war so schön und auch romantisch. Ausser einer kleinen Schlange, so gross wie eine Blindschleiche, haben wir keine Landtiere gesehen. Am nächsten Morgen unternahmen wir noch eine kurze Küstenwanderung von 3 Km und konnten noch einmal Delphine beobachten. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen Mallee Fowl und ein Emu.

Heute (29.04.08) besuchten wir Monkey Mia, wo die Delphine täglich ans Ufer kommen um dort gefüttert zu werden. Dies konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es kamen ca. 13 Delphine ganz nahe ans Ufer und ca. 5 Delphine durften gefüttert werden. Auch Agi wurde ausgewählt um einen Delphin mit Fisch zu füttern, der Delphine hatte aber gar keinen Hunger und wollte somit den Fisch auch nicht. Tja. Wir unternahmen dann noch einmal einen kleine Wanderung bevor auf den Camping zurückkehrten.

So dies sind unsere News, so far.

May 2008

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